Groß Garz (rfr) l Das Kirchspiel Groß Garz und Umgebung feiert die Tage vor dem Fest wieder mit den "24 Leuchtenden Adventsfenstern".

Zu jedem Licht gehört ein Anliegen, das den betreffenden Menschen am Herzen liegt - verbunden mit dem Wunsch, dass auch andere das Anliegen wahrnehmen, nachdenken und ins Gespräch kommen. Die Bitten und Wünsche sind in den Fenstern zu lesen. Bis Heiligabend kommt täglich in einem Dorf des Kirchspiels ein neues Licht dazu:

Den Auftakt widmeten Katrin und Thomas Werner in Bömenzien der Bitte um Gottes Hilfe beim Kampf gegen das Ebola-Virus.

Da sich Kinder nicht aussuchen können, in welche Familie sie geboren werden, brennt bei Ute und Detlev Steinke in Groß Garz seit 2. Dezember ein Licht für Kinder, denen es körperlich und seelisch schlecht in ihren Familien geht.

Mit dem gestrigen Mittwoch wünschten sich Marlis und Jürgen Griep in Lindenberg "allen eine Portion Leichtigkeit und Gelassenheit, sowie Begegnungen und neue Freundschaften, die uns froh machen, für die vorweihnachtliche Zeit".

Wärme in die Herzen

Heute entzündet Renate Dallmann in Groß Garz ein Licht für alte Menschen, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben und jetzt einsam sind.

Das Licht von Petra Guntsch in Drösede ist ab Donnerstag für all jene, die für andere Menschen da sind in guten und in schlechten Tagen. Es soll leuchten für all die Menschen, die mit ihrer Liebe und Herzlichkeit anderen wieder Kraft und Hoffnung geben und somit Licht und Wärme in die Herzen der Menschen einkehren lassen, in denen zuvor Leere und Traurigkeit innewohnte.

Das Licht zu Nikolaus widmet Familie Thomas Sperling in Lindenberg allen kranken Kindern, auf dass sie bald wieder gesund sind.

Die erste Woche beschließen Monika und Horst Fuchs in Groß Garz ab Sonntag mit dem Wunsch für mehr Toleranz unter Menschen - "eine Fähigkeit, andere anders sein zu lassen, oder besser noch, sie einfach sein zu lassen".

Wie es mit den Wünschen weitergeht, erfahren Sie in einer der nächsten Ausgaben.