Osterburg l Bereits zum siebten Mal zeichnen die Schüler der Osterburger Sekundarschule und der Anne-Frank-Schule für eine Ausstellung gemeinsam verantwortlich, die unter dem Motto "Schoolmix" läuft und die eine entsprechend breite Palette der Arbeiten aus dem Unterricht zeigt.

Kunstlehrerin Christine Neumann sprach gestern Vormittag von "herausragenden Arbeiten", die noch bis zum Weihnachtsfest im Museum besichtigt werden können. Und auch ihr Kollege aus der Sekundarschule, Frank Bögner, lobte im Beisein der Klasse 7b der Anne-Frank-Schule und der Klasse 10b der an der Ballerstedter Straße gelegenen Bildungsstätte die im Kunstunterricht angefertigten Zeichnungen, Bilder und Collagen.

Diverse Kunst-Epochen berücksichtigt

Die Jugendlichen beider Klassen haben mit ihren Beiträgen bereichernd zu der Ausstellung beigetragen. Wie auch Schüler anderer Klassen beider Einrichtungen. "Alle möglichen Techniken und Materialien", so Neumann, finden sich in den Arbeiten wieder. Bei ihren "Schützlingen" standen Tiermotive, speziell Eulen, hoch im (Gestaltungs-)Kurs. Auch die unterschiedlichen Kunstepochen, mit denen sich die Schüler auseinandersetzten, spiegelt die Vielfalt der Ausstellung wieder. Barock, Renaissance und Moderne sind in künstlerischer Form vertreten. Die Sekundarschüler setzten auch die Pop-Art in Szene. Und das besonders gut, wie Bögner beurteilt. Bei dieser Kunstrichtung werden Konsumgüter besonders groß dargestellt. Auf einem Bild ist ein Füllfederhalter überdimensional abgebildet, auf einem anderen ein Handy mit all seinen Details. Dazu noch grell und bunt. "Wir haben auch viel experimentiert", zeigt der Pädagoge der Sekundarschule auf eine Arbeit, bei der eine Collage nach ihrer Fertigstellung mit einem anderen Motiv bedruckt wurde. Der Betrachter nimmt bei dieser Exposition auch Fachwerkhäuser, Gesichter nach Picasso-Vorbild und gemalte Weihnachtsbäume ins Visier - der bunte Mix würzt diese Ausstellung.

Auch im kommenden Jahr soll der "Schoolmix" zum festen Plan des Osterburger Kreismuseums zählen. Allerdings sei es möglich, dass der Termin einige Tage nach hinten, voraussichtlich in den Januar, verlagert wird.

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