Beuster/Tannenkrug l In der Gaststätte Tannenkrug sollte dieses Jubiläum in entsprechender Form gewürdigt werden. Jeder Besucher wurde am Eingang der Gaststätte persönlich von der Vereinsvorsitzenden Annegret Schwarz mit einer Rose und vom Personal mit einem Glas Sekt begrüßt.

Danke an Aktivisten

In ihrer Rede ließ die Vorsitzende die 60 Jahre Vereinsarbeit Revue passieren. Dabei hob sie besonders die Aktivisten der ersten Stunde hervor, die mit ihrem Fachwissen aus der Pferdezucht in Esack den Grundstein für den Verein gelegt hatten. Dieter Mäkelburg wurde namentlich genannt, der als ältestes Vereinsmitglied den Pferdesport in Beuster und der Altmark als Reiter und Fahrer wesentlich geprägt hat. Auch von der Gründung der ersten Voltigiergruppe im Jahre 1963 unter Leitung von Achim Forth wurde berichtet. Dazu erfuhren die Gäste etwas vom ersten Turnier an der Alten Elbe, als die Zuschauer den Elbdeich als Tribüne nutzten.

Verglichen mit den heutigen Auflagen und Schriftkram für die Behörden war damals die Organisation eines Turniers noch relativ einfach. Das "Wir-Gefühl" haben damals wohl alle gelebt. Nur dadurch konnten so manche Turbulenzen überlebt werden.

Mit der politischen Wende 1989 änderte sich für das Vereinsleben so einiges. Aber auch unter den neuen Bedingungen wurden regelmäßig Turniere durchgeführt. Deshalb konnte der Reit- und Fahrverein in diesem Jahr das 31. Mal so einen sportlichen Höhepunkt mit hunderten von Startern organisieren.

Nachdem über mehr als vier Jahrzehnte die Reiter im Verein das sportliche Geschehen bestimmten, vertreten mittlerweile mehr und mehr die Fahrer den Verein bei nationalen und internationalen Wettkämpfen. Als Beispiel nannte die Vorsitzende den Fahrer Jan Schuster, der von den 2014 errungenen 107 Schleifen allein 50 "erfahren" hat.

Fahren ist im Kommen

Ein Dank ging von Annegret Schwarz an den Vorstand des Vereins und die Familien, die sie in diesem für sie folgeschweren Jahr immer wieder aufgebaut und unterstützt haben. Glückwünsche und Geschenke von den befreundeten Vereinen und der Feuerwehr folgten, bis das Buffet eröffnet wurde. Bei Klängen vom DJ Micha wurde dann noch lange das Tanzbein geschwungen und in alten Erinnerungen gekramt, ohne dabei die heutigen Aufgaben zu vergessen.