"Der Bratapfel ist schon seit Jahren Namensgeber des Seehäuser Marktes in der Adventszeit. Neu war am Sonnabend das Domizil. Der Markt war von der Salzkirche auf den Postplatz gezogen.

Seehausen l "Wir sind positiv überrascht", sagte Ingrid Jabke, Leiterin der Stadtinformation. Sie war am Sonnabend erfreut über die Gästescharen auf den Postplatz. "Wir haben hier viel mehr Platz und es ist sehr stimmungsvoll", sagte sie. "Wir hoffen, dass auch die Händler in der Innenstadt viel Zulauf hatten." Ebenfalls sehr zufrieden zeigte sich Bürgermeister Detlef Neumann: "Die anfänglichen Zweifel haben sich in große Freude über den großen Besucheransturm gewandelt." Mit dem neuen Marktort folgte die Stadt dem Wunsch nach Veränderung, den vor allem die Händler geäußert haben, fügte er hinzu.

Für das leibliche Wohl sorgten neben den Händlern auch viele Vereine und Interessengruppen. So verkauften Marie Fitzner, Victoria Mund, Lisa-Marie Schrank und Klara Seifert frisch gebackene Waffeln direkt aus dem heißen Eisen. Der Erlös fließt in die Finanzierung ihres Abiturballes ein. Mitglieder der Westerngruppe Werben waren ebenfalls mit einem Stand vertreten: Dort wurden neben Schmalzstullen mit sauren Gurken und den selbstgebrannten Whisky "Hudson Bay" auch weihnachtliche Schnitzereien zum Verkauf angeboten.

Die Händler in der Innenstadt hatten ebenfalls ihre Geschäfte geöffnet. Rund 20 Geschäfte beteiligen sich an der Weihnachtsaktion. Dazu gehört auch "Die Schatztruhe". Inhaberin Sigrid Haut begrüßte zwar am Sonnabend viele Kunden. Aber nur wenige sammelten Stempel. "Weil heute viele von außerhalb kommen", begründete sie. Ähnlich war es auch im Eisenwaren und Haushaltswarengeschäft von Christian Buness: "Die Kunden haben noch Zeit. Die Aktion. läuft bis zum 24. Dezember." Anfang Januar werden dann unter den Teilnehmern viele Preise verlost, die die Händler sponsern.

Zum Publikumsmagnet der jüngsten Besucher gehörte die elektrische Bahn. Aber auch die angebotenen Kutschfahrten des Reiterhofes Losse in der einspännigen Kutsche mit dem Weihnachtsfriesen Albert waren sehr beliebt. Das Programm wurde ebenfalls immer wieder mit viel Beifall honoriert. Unter anderem sorgten die Kindertagesstätten, der Männer- sowie der Posaunenchor für weihnachtliche Stimmung. Zur späteren Stunde setzte die Folkband "Nobody Knows" den abschließenden Akzent.

   

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