Goldbeck (apu) l Mit dem Beschluss zur Übertragung eines 5000 Quadratmeter großen Grundstücks an die Verbandsgemeinde (VG) Arneburg-Goldbeck stellte der Goldbecker Gemeinderat während der Sitzung am Montag eine wesentliche Weiche für den Neubau einer Grundschule in Goldbeck.

Bevor der Beschluss einstimmig gefällt wurde, stellte Bürgermeister Torsten Dobberkau dem Gremium Auszüge aus einer Studie vor, die die energetische Sanierung der bestehenden Grundschule in Goldbeck einem kompletten Schulneubau gegenüberstellt und vor allem die Kosten vergleicht. Für die Erstellung dieser Studie hatte die Gemeinde in den Haushaltsplan dieses Jahres einen Betrag eingestellt und sie ist mittlerweile fertig.

Wie Dobberkau erläuterte, würde die energetische Sanierung der bestehenden Schule rund zwei Millionen Euro kosten. Die Kosten für den Neubau einer zweizügigen Grundschule würden sich auf rund 1,7 Millionen Euro belaufen. Für eine Schulsanierung müsste die Gemeinde Goldbeck aus eigener Kraft aufkommen, während im Falle eines Neubaus die VG die Kosten tragen würde. Dies, so Dobberkau, resultiere aus den Festlegungen im Gebietsänderungsvertrag im Zuge der kommunalen Gebietsreform.

Welche der beiden Varianten am Ende umgesetzt wird, darüber muss der Verbandsgemeinderat in der kommenden Zeit entscheiden. Die Diskussion darüber hat im Schul- und Sozialausschuss sowie im Bauausschuss der VG bereits bei den gestrigen Sitzungen begonnen. Ein wichtiger Gesichtspunkt ist dabei die Förderung über Stark III.

Das etwa einen halben Hektar große Grundstück, das an die Verbandsgemeinde übertragen werden soll, befindet sich unmittelbar neben der Sekundarschule Goldbeck.