Groß Garz (rfr) l Das Kirchspiel Groß Garz und Umgebung feiert die Tage vor dem Fest wieder mit den "24 Leuchtenden Adventsfenstern".

Zu jedem Licht gehört ein Anliegen, das den betreffenden Menschen am Herzen liegt - verbunden mit dem Wunsch, dass auch andere das Anliegen wahrnehmen, nachdenken und ins Gespräch kommen. Die Bitten und Wünsche sind in den Fenstern zu lesen. Bis Heiligabend kommt täglich in einem Dorf des Kirchspiels ein neues Licht dazu:

Die dritte Dezember-Woche läutet Familie Kloth in Aulosen am Montag mit einem Licht "für Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt, die es nicht so leicht haben eine Lehrstelle zu finden", ein. Familie Schulz in Groß Garz erinnert ab Dienstag an "alle jungen Menschen aus unseren Dörfern, die in dieser Adventszeit irgendwo in der Welt unterwegs sind, auf dass sie behütet wieder nach Hause kommen".

Familie Rozynek in Jeggel entzündet ihr Licht am Mittwoch "für die Menschen in den Krisengebieten, die zu uns nach Deutschland geflohen sind, um ihrem Tod zu entrinnen, und die Kraft brauchen, sich trotz Ablehnung und Diskriminierung hier sicher zu fühlen und willkommen zu sein".

Familie Kaiser in Groß Garz verleiht ab Donnerstag ihrem Wunsch Nachdruck: "Ich wünsche mir, wenn ich die Kerze anzünde, dass alle Menschen, die körperliches und seelisches Leid ertragen, nicht die Geduld, die Hoffnung und die Ruhe verlieren."

Das Licht von Familie Zeihe in Deutsch brennt ab Freitag "für alle, die täglich auf den Straßen der Welt unterwegs sind. Mögen alle wohlbehalten an ihrem Ziel ankommen".

Ilona und Manfred Schulz in Groß Garz sind Sonnabend an der Reihe: "Das Licht dieser Kerze soll für die Menschen scheinen, die Weihnachten im Krankenhaus bleiben müssen."

Familie Möhring in Lindenberg macht ab Sonntag auf "alle Kinder, die immer höheren Erwartungen im sozialen Umfeld sowie in der Schule und in der Ausbildung gegenüber stehen", aufmerksam.