In Beuster herrschte an der Schmiede am Sonnabend ein dichtes Getümmel. Alles versammelte sich um die mit Lichterketten geschmückte Tanne. Zum 13. Weihnachtsmarkt kam sogar ein echter Weihnachtsmann.

Beuster l "Der Markt ist auf Initiative der Jagdhornbläser entstanden", so Dörte Koch vom Dorfverein "Deichkieker". Sie hatte Sonnabend den Hut auf. Schon beim ersten Mal sein die Vereine dabeigewesen.

Jagdsignal zum Auftakt

Mit ihrem Jagdsignal eröffneten die Waidmänner am Nachmittag das bunte Treiben. Danach hatten die Kindergartenkinder der Kita "Deichbiber" ihren großen Auftritt. Bevor der Weihnachtsmann kam, spielten die Eltern noch "Der Wolf und die sieben Geißlein".

Schon rauschte Knecht Ruprecht mit der Kutsche heran, Pony und Ziege begleiteten ihn. Für jedes Lied oder Gedicht überreichte er ein Geschenk an die Kleinen. "So einen schönen Weihnachtsmann hatten wir noch nie", schwärmte Deichkieker-Chefin Ines Reetz, die unter den Gästen auch Besucher aus Flessau, Boock und Seehausen entdeckte. "Die Arbeit hat sich gelohnt. Alle haben wieder an einem Strang gezogen", betonte Dörte Koch.

Um 9Uhr hatten die Organisatoren mit dem Aufbau begonnen. "Die Erzieher sind krank. Darum stehe ich heute hier mit meiner Tochter", erzählte Doreen Hamdorf, während Celina-Mae eine Waffel an den nächsten Kunden reichte. Am Stand des Kirchenfördervereins und der Deichkieker nebenan waren indes Jahreskalender, Fröbelsterne, Kugelohrringe und Taschen im Angebot. Der Reitverein lockte mit Elbe-Burgern für Groß und Klein, derweil die Feuerwehr neben dem Schwedenfeuer Bratwurst verkaufte. Unterstützung gab es außerdem vom Förderverein der Feuerwehr Losenrade. Und Deichimker Hans-Werner Spillner hatte den Gästen die verschiedensten Honigsorten zu bieten.

Tombola gleich wieder alle

"Die Tombola von uns war wieder so beliebt, dass alles weg ist", bemerkte Dörte Koch strahlend. Besonders freuten sich die Gewinner über die Wildpreise.

Ein besonderer Hingucker war für die Besucher allerdings ein Abstecher in die Schmiede. Dort ging Detlev Steinke mit vollem Elan seinem Kunsthandwerk nach.

   

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