Rossau l Im gut besetzten Gotteshaus hieß am Nachmittag des 3. Advent Kirchenältester Torsten Benecke sowohl den Gladigauer Kirchenchor unter Leitung von Pfarrer Norbert Lazey als auch die Zuhörer zum Adventskonzert herzlich willkommen.

Die Chordamen und -herren sangen bereits zum dritten Mal aus diesem Anlass in der alten mit wertvoller gotischer Wandmalerei ausgestatteten Feldsteinkirche, und Benecke äußerte den Wunsch: "Wir möchten es Tradition werden lassen, dass der Gladigauer Kirchenchor uns hier auf die Adventszeit einstimmt."

Und die Lieder waren auch alle auf die Zeit der Erwartung des Christkindes, dessen bevorstehende Ankunft und Geburt im Stall von Bethlehem ausgerichtet. Die drei kurzen von Lazay gelesenen Geschichten mit sehr emotionalem Inhalt wie "Die Apfelsine des Waisenknaben", "Von nun an kannst du jeden Tag zu mir kommen" und ein "Weihnachtswunsch" passten ebenfalls dazu.

Von Ängsten und Nöten

Von wahrer Freundschaft, Kameradschaft, Befreiung von Ängsten, Sünden und Nöten durch das gerade geborene Jesuskind und Beschwernisse im alten Irland zur Zeit der dortigen christlichen Missionstätigkeit war darin die Rede.

"Unser Programm führt uns durch mehrere europäische Länder", sagte Lazay zu Beginn des Auftritts. Und die Lieder stammten unter anderem aus dem früheren Brandenburg und Preußen, aus Böhmen, Frankreich, Spanien, England, Holland und Österreich. Es waren zumeist bekannte Lieder wie "Wir sagen euch an den lieben Advent", "Wie soll ich dich empfangen", O Bethlehem du kleine Stadt", das "Eia popeia" - ein Schlaflied für das kleine Jesuskind, "Herbei o ihr Gläubgen" und zu Bethlehem geboren ist uns ein Kindelein."