Königsmarker und Gäste blickten am Freitagabend noch einmal auf die Festwoche anlässlich des 850-jährigen Bestehen des Ortes zurück.

Königsmark l Sie nahmen auf den Bänken der Kirche Platz, lehnten sich zurück und genossen den 70-minütigen Film, der während der Festivitäten entstand. Und erinnerten sich an die eine oder andere Episode, an den Auftakt im Gotteshaus oder an das verregnete Wochenende. Trotzdem waren sich Organisatoren und Einwohner einig: Diese Feier war einmalig.

Und genauso einmalig war die Premiere zum Videofilm, bei dem der Kultur- und Sportverein der Altgemeinde Königsmark (KSAK) mit dem Seehäuser Unternehmer Michael Klemme kooperierte. Dieser trug schon für mehrere Filme über "runde" Dorffeten Verantwortung. "Erstmalig wird das Video in einer Kirche präsentiert", so Klemme. "Das ist außergewöhnlich." Ansonsten ging die Welturaufführung, wie der Unternehmer die Premiere etwas spaßig, aber durchaus zutreffend bezeichnet, in Dorfgemeinschaftshäusern oder Gaststätten über die Bühne. Dieses Mal wählte der Verein um Vorsitzenden Ronald Roefe in Absprache mit Pfarrer Jens Födisch die Königsmarker Kirche; auch in Anbetracht, dass größere Räume im Ort fehlen.

Exemplare können in der Kita erworben werden

Und die Gästeschar war auch am Freitagabend nicht gering - zur Freude des KSAK, der auch für eine Auswahl an warmen und kalten Getränken sorgte. Aber die Hauptsache spielte sich auf der großen Leinwand ab: Der Film zum 850-jährigen Bestehen Königsmarks. Die Festwoche wurde vom Festkomitee bereits Monate vor dem Auftakt akribisch vorbereitet. Vom 7. bis 14. September feierte der Ort zusammen mit seinen Gästen, für jeden Tag gab es ein Programm, das Jung und Alt anzog. Und so gibt der Film die Höhepunkte des Festes wider. "Ich habe jeden Tag berücksichtigt", sagt Klemme, der 13 Stunden Material sichtete und schöne und wichtige Szenen der Party für das Video, das natürlich auch käuflich erworben werden kann, festhielt.

"Mich hat am meisten der letzte Festtag beeindruckt. Dort stehen die Menschen im strömenden Regen, amüsieren sich und klatschen", sagt Klemme. In den 70 Minuten fehlen natürlich nicht der festliche Startschuss in der Kirche mit der Begrüßung von Ortsbürgermeister Enrico Günther, der geschichtliche Abend mit Museumschef Frank Hoche, die Lesung mit Danuta Ahrends in der Heilpädagogischen Einrichtung, die Nachtwächterwanderung, der Familiennachmittag, der Tanzabend und Bilder vom großen Festumzug.

Bereits am Freitag gingen die ersten Videos über die "Verkaufstheke". Exemplare können ab heute in der Kindertagesstätte erworben werden.

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