Flessau l Weihnachtszauber in der Grundschule Flessau - mit einem bunten Streifzug durch künstlerische Genres von der Märchenwelt über den tänzerischen Sport bis zur Popmusik verabschiedeten sich die Mädchen und Jungen der Klassen eins bis vier und ihre Lehrerinnen in die Weihnachtsferien. Eine gute Stunde des letzten Schultages war so ihren Eltern, Großeltern, Verwandten und Geschwistern gewidmet.

Schulleiter Olaf Jaensch freute sich über die proppevolle Turnhalle. Es zeige, dass "Interesse für uns da ist, und ich danke den Eltern, dass wir ihre Kinder hier unterrichten dürfen". Und mit Blick in Richtung des ebenfalls anwesenden Bürgermeisters Nico Schulz: "Mein Dank gilt ebenso der Einheitsgemeinde für die bisherige Unterstützung, zugleich in der Hoffnung, dass wir mit deren Hilfe weitere Vorhaben zur Fortsetzung unserer Arbeit umsetzen können." Dankesworte richtete Jaensch auch an den stets verlässlichen Förderverein der Schule, der bei dieser Veranstaltung vor der Turnhalle mit warmen Getränken präsent war.

Flötengruppe erfreute

Dann nahm das Programm, für das, wie zu hören war, "in letzter Zeit auch wie verrückt geprobt" worden sei, seinen Lauf. Markus und Toni erwiesen sich als begabte kleine Moderatoren; die Flötengruppe unter Leitung von Gisela Lechner leitete mit Weihnachtsliedern in die einzelnen Programmpunkte über, und Annika Benecke, auch Schülerin der Kreismusikschule "Ferdinand Vogel", stellte mit einem Solo auf dem Klavier "Schneeflöckchen, Weißröckchen, bald kommst du geschneit" in Aussicht. Das Programm eröffneten die von Heike Kurtze geleiteten Plattschnacker-Kinder mit Liedern, Gedichten und dem Märchenspiel vom Aschenputtel, natürlich "upp Platt". Mit dem Lied von Hänsel und Gretel zeigten sich die 1. Klassen ebenfalls märchenhaft.

Die 2. Klassen hatten sich eine kleine Geschichte ausgedacht, die in manchen Familien durchaus so passieren könnte: Bescherung am Weihnachtsabend für den kleinen Friedrich. Die Eltern, Großeltern und Verwandten brachten allerlei Geschenke: Plüschteddy, Computer, Handy, Bücher und so weiter. Das alles interessierte den Jungen nicht; er wünschte sich stattdessen von ihnen mehr Aufmerksamkeit und Zeit.

Rap-Gesang

Die 3. Klassen zeigten, dass sie Englisch lernen - mit Songs und little poems (Liedern und kleinen Gedichten), zum Beispiel von der Weihnachtszeit und dem Schneemann. Von den 4. Klassen hörten die Besucher flotten Rap-Gesang und erlebten sportliche Übungen vieler kleiner rotbemützter Wichtel. Es war alles in allem eine sehr schöne Vorstellung, für die die Bemühungen der Kinder und ihrer Lehrerinnen mit viel Beifall belohnt wurden.

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