Auch in diesem Jahr hatte der Vorstand des SV Groß Garz mit seinem Vorsitzenden Volker Wulf in der Zeit zwischen Weihnachten und Silvester zur Jahreshauptversammlung in das Gasthaus Schulz eingeladen.

GroßGarz l Aber auch dieser, im Vorfeld als günstig eingeschätzter Termin erbrachte wie schon im vergangenen Jahr nicht die erhoffte Resonanz, als es um das gemeinsame Ziehen einer Bilanz über die vergangenen zwölf Monate ging. Denn von den 117 Mitgliedern schafften es mal gerade 26, zur Wahlversammlung zu erscheinen.

Mit einer Schweigeminute wurde zu Beginn der Sitzung der verstorbenen Mitglieder Wilhelm Dahmes, Horst Bösser und Lothar Pomp gedacht.

Im Bericht des Vorsitzenden wurden der Mitgliederstand und die Aktivitäten in den einzelnen Abteilungen aufgelistet. Zum Fußball, der zahlenmäßig stärksten Abteilung, war zu hören, dass sich die Fusion mit den Krüdener Kickern bewährt habe. Trotz aller Unkenrufe stehen die Fußballer in der Landesklasse nicht auf einem Abstiegsplatz. Fünf Punkte trennen sie noch davon. Auch in der Kreisliga wird kräftig mitgemischt. Ein 12.Platz schlägt hier zu Buche.

Vor allem bei Kickern gibt es säumige Beitragszahler

Für den Nachwuchs am runden Leder ist mit zwei Mannschaften gesorgt. Den Trainern und Betreuern wurde ein großes Lob ausgesprochen. Allerdings wurde auch Kritik an der Abteilung laut. Denn einige Fußballer nehmen es offenbar mit der unaufgeforderten Bringepflicht der Mitgliedsbeiträge nicht so genau. Dabei sind doch auch diese Einnahmen für den Verein überlebenswichtig. Über Sanktionen gegenüber diesen Spielern wurde nachgedacht.

Die Sektion Schach wurde leider nach 40-jähriger aktiver Arbeit aufgelöst und auch für die Tennisspieler kam das Aus. Geblieben sind der Gesundheitssport mit neun Teilnehmerinnen und der Kraftsport, wo 32 Männer und auch Frauen trainieren. Deren nächster Höhepunkt wird das Frühjahrsbankdrücken am 14. März 2015 sein.

Die Beteiligung der Sportler am gesellschaftlichen Leben im Ort wurde hervorgehoben und auch die gestellten und erledigten Aufgaben bei der Renovierung des Sportlerheimes konnten durchaus überzeugen.

Für das kommende Jahr stehen dort noch die Umkleideräume zur Renovierung an und der Schiedsrichterraum sowie der Clubraum müssen noch fertiggestellt werden.

Die Finanzlage, so Ilka Franke als Kassenwart, sieht positiv aus. Dank Sponsoren und der Unterstützung durch die Gemeinde halten sich Einnahmen und Ausgaben das Gleichgewicht. Auch sie bemängelte die Disziplin bei der Beitragszahlung.

In der Diskussion regte die Leiterin der Gesundheitssportgruppe, die Yoga-Lehrerin Petra Pitzschel, an, einen Antrag zur Gründung einer temporären Sportgruppe zu stellen, in der auch Nichtmitgliedern eine sportliche, gesundheitsfördernde Betätigung ermöglicht werden könnte. Die Finanzierung würden zum Teil die Krankenkassen übernehmen. Der Vorstand will sich mit dem Vorschlag auseinander setzen.

Alter Vorstand bekommt erneut das Vertrauen

Für die anstehende Wahl wurde Axel Giebe die Leitung übertragen. Der alte Vorstand stellte sich wieder für eine Kandidatur zur Verfügung. Zusätzlich bekundeten Yvonne Schulz und Guido Wöhe ihr Interesse, im Vorstand mitzuarbeiten. Einstimmig erhielten alle Kandidaten bei offener Wahl ihr positives Votum.

Eine Ehrung mit Präsenten für verdienstvolle Mitglieder oder Förderer des Vereins schloss sich an, bevor nach einer Pause der traditionelle Spieleabend im Würfeln, Poker und Skat begann. Dabei konnten sich die Spieler auf Fleischpreise freuen, die zum Teil von Robert Kaiser und Andreas Dennhoff spendiert wurden.

Bilder