Osterburg l Seit mehr als drei Jahrzehnten leitet Dagmar Brazda den Gemischten Chor Osterburg.

Für die zierliche Frau mit dem manchmal spitzbübischen Lächeln und dem Sinn für feinen Humor ist der Chor zu einer Leidenschaft geworden. Oft hat sie dafür persönliche Belange hintenan gestellt. "Diese Tätigkeit wurde, und ist es bis heute, bestimmend für mein Leben", verrät sie.

Viel Arbeit und Freizeit stecke darin, aber sie habe auch viel Freude daran. "Sonst hätte ich das nicht gemacht. Wir sind auch eine schöne Gemeinschaft."

Ein gerütteltes Maß an Disziplin und konzentriertes Arbeiten verlangt Dagmar Brazda sich selbst ab, und das erwartet sie auch von ihren Chormitgliedern, die nach der Wende einen eingetragenen Verein gebildet hatten. Aber es kommt neben der Chorarbeit, zu der in jedem Jahr ein Chorwochenende mit intensiver Probenarbeit gehört, auch das Vereinsleben nicht zu kurz.

Geboren ist Dagmar Brazda 1944 in Magdeburg, seit 1945 ist sie Osterburgerin. Hier besuchte sie die Schule von 1950 bis 1960, studierte danach am Institut für Lehrerbildung in Magdeburg, wurde Lehrerin, zunächst ein Jahr an der POS Meseberg, danach drei Jahre an der POS Erxleben. Anschließend unterrichtete die Mutter einer Tochter und dreier Söhne in Osterburg, zuerst an der damaligen POS "Wilhelm Pieck" und nach der Wende bis 2008 an der Sekundarschule der Biesestadt.

Abgestimmt werden kann auch im Internet unter der Adresse www.volksstimme.de/osterburgerdesjahres

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