Jeggel (wsc) l Kaum eine Feuerwehr aus der Verbandsgemeinde Seehausen blieb am Wochenende bei dem Unwetter von Einsätzen verschont. Wobei das Beseitigen von umgestürzten Bäumen, die auf den Fahrbahnen lagen, den Großteil der Hilfeleistungen ausmachte.

So war es auch in Jeggel. In diesem kleinen Ort der Gemeinde Zehrental sind etwa 20 Prozent der Einwohner in der Feuerwehr beziehungsweise in deren Förderverein organisiert. Als die Vorbereitungen des Vereins für die geplante Baumverbrennung auf vollen Touren liefen, wurde die Wehr zu einem Einsatz im Nachbarort Groß Garz gerufen. Dort war Hilfe auf dem Gelände der örtlichen Kindertagesstätte nötig. Zum gleichen Zeitpunkt waren die Groß Garzer Kameraden an der Grundschule im Einsatz, um dort ebenfalls umgestürzte Bäume mit der Kettensäge zu zerkleinern.

Erst die Technikpflege

Nach dem Einsatz mussten zuerst die Kettensägen und die andere eingesetzte Technik gewartet werden. Danach fanden dann auch die Einsatzkräfte etwas Zeit für eine Bratwurst und einen Glühwein. Bewohner des Ortes, die sonst von einer überdachten Freifläche dem Spektakel des Baumverbrennens zusahen, hielten sich an diesem Tag wegen des stürmischen Wetters im Versammlungsraum der Wehr auf.

Trotz geteilter Meinungen wurden einige der trockenen Weihnachtsbäume in Brand gesetzt, und so hatte die Ankündigung der Verbrennungsaktion noch ihren Sinn erfüllt. In den meisten Orten der Verbandsgemeinde wird diese Aktion in den nächsten Tagen und Wochen nachgeholt.

 

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