Rossau l Wie bestellt fiel am Sonnabend in der Altmark der Schnee. Zur Weihnachtsbaumverbrennung des Fördervereins der Feuerwehr in Groß Rossau an der Biese holten die Kinder ihre Schlitten raus.

"Zu unserer ersten Veranstaltung 2010 lag so viel Schnee, dass wir die Feuerwehr Osterburg baten, den Rodelberg auszuleuchten", erinnerte sich Wehrleiter Enrico Brun. Helene Ploewka und Anne Stürmer freuten sich, ein paar Mal mit ihren Plastikschalen runterzurutschen.

Derweil hatten Torsten Benecke und Enrico Brun den Getränkestand im Griff und servierten dem Fördervereins-Chef Rüdiger Kusch gleich einen "Roten". Die Reste vom Weihnachtsverkauf waren genau das Richtige für die frierenden Gäste. Tee und Brause gab es allerdings gratis für die Kinder. Dass die Jugendwehr acht Mitglieder hat, spricht für die Nachwuchsarbeit in der Feuerwehr. Mit den Kindern zählt Brun sogar zwölf Nachwuchskameraden. Vor zwei Wochen sollte eigentlich schon die Tannenbaumverbrennung stattfinden, aber der Sturm vereitelte das Vorhaben. Trotzdem teilten sich die 23 Mitglieder am Tag nach der Jahreshauptversammlung auf in Aufräumgruppe im Sitzungsraum und Sammelgruppe. Gut 60 Bäume brachten die Kameraden mit drei Hängern zum Festplatz. Am vergangenen Sonnabend gingen ab 13 Uhr die letzten Vorbereitungen über die Bühne, und auch die Kinder und Jugendlichen packten mit an. René Emanuel kümmerte sich schließlich um das Feuer. In sicherer Entfernung bewirteten Matthias Alph, Guido Stürmer und Thomas Ploewka die Gäste traditionell mit Bratwurst von der Landfleischerei Seehausen.

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