Die Zahl der Mitglieder im Unabhängigen Angelverein Beuster und Umgebung ist in den zurückliegenden drei Jahren nahezu konstant geblieben. Mit 57 Petrijüngern, darunter eine Frau und 2 Jugendliche sowie 10 Jahreskarten, liegen die Beusteraner im Durchschnitt der Vereine im Landkreis.

Beuster l Wie der Vorsitzende Jens Zacher während der Jahresversammlung im Dorfgemeinschaftshaus äußerte, wurde die bei den obligatorischen Veranstaltungen geangelte Fischmenge als gut eingeschätzt. Extra Arbeitseinsätze an den verschiedenen Angelgewässern einschließlich der Alten Elbe gab es keine. Die Petrijünger achten bei ihren Verweildauern an den Gewässern selbst darauf, dass kein Müll zurückbleibt und räumen auch den Unrat weg, der nicht von ihnen stammt. Um angeschwemmtes Holz kümmern sich schnell die Besitzer der Flächen.

Insgesamt acht Veranstaltungen gab es in 2014 sowie einen Schnupperkurs zur Nachwuchsgewinnung. Alle endeten anschließend in einem gemeinsamen Zusammensein am Grill. Lobend wurde auch erwähnt, dass die Sportfreunde aus Putlitz trotz des langen Anfahrweges stets dabei waren. Sie räumten auch bei den Preisverleihungen tüchtig ab. Der 88-jährige Willi Glöde, der im Jahr zuvor Friedfischmeister wurde, bekam an dem Abend die Pokale für den Raubfisch- und den Aalmeister. Er berichtete in der Diskussion auch darüber, dass er im Mai einen mit einem Transponder gekennzeichneten Wels von 74 Zentimetern Länge in der Elbe gefangen hatte. Nach der Abgabe dieses "elektronischen Personalausweises" wurde ihm mitgeteilt, dass der Wels vor zwei Jahren in Geesthacht mit einer Länge von 52 Zentimetern eingesetzt wurde. Erstaunen erregte er auch mit der Aussage, dass er einen kapitalen Aal mittels Gummifischköder an Land gezogen hatte. Leider entwich ihm dieser aber wieder durch das nasse Gras. Den größten Friedfisch landete sein Neffe Uwe Glöde.

Friedfischmeister wurde Manfred Landorf, ebenfalls aus Putlitz. Die Ehre der altmärkischen Angler rettete Frank Schessnowitz aus Seehausen. Er wurde Sieger beim Pokalangeln. Paul Klewitz (nicht anwesend) wurde nachträglich zu seinem 80. Geburtstag mit einem Pokal vom Verein geehrt. Manfred Ickert zeigte als Kassenwart die finanzielle Lage des Vereins auf, die recht gut aussieht, und das, obgleich der Mitgliedsbeitrag von 45 Euro schon jahrelang konstant ist und alle Kosten bei den Veranstaltungen übernommen werden.

Nach dem Abendbrot mit Bockwurst und Salat oder Weißbrot wurden die neuen Terminpläne ausgegeben und die Mitgliedsbeiträge kassiert.

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