Osterburg l Der Anteil derer, die auf das OBG-Kennzeichen zurückgreifen, wächst immens. Waren es vor einem Jahr noch 2919 Halter, die sich für dieses Kürzel entschieden, so prangt mit Stand von Ende Januar an 3776 Fahrzeugen diese Buchstabenkombination. Immerhin ein Plus von über 800 in zwölf Monaten.

Kürzel des ehemaligen Landkreises Osterburg ist beliebt

Das "OBG" ist also weiter auf dem Vormarsch und findet speziell zwischen Ziegenhagen und Beuster sowie Gladigau und Werben immer mehr Fans. Seit dem 27. November 2012 entschieden sich über 2000 Besitzer für das Kennzeichen, das einst aus dem Verkehr gezogen wurde und somit tabu war. Seit dem genannten Tag besteht wieder die Möglichkeit, sein Gefährt mit dem Kürzel für den damaligen Landkreis Osterburg anzumelden und es damit auszustatten. Mit der Kreisgebietsreform 1994, als der ehemalige Kreis Osterburg im Landkreis Stendal verschmolz, war die OBG-Prägung erst einmal Geschichte. Die zwölfjährige Pause bis 2012 überstanden dennoch einige Fahrzeuge, auf denen das Osterburger Buchstaben-Trio zu sehen war. In der Mehrzahl waren es landwirtschaftliche Fahrzeuge und Anhänger, die ihr aus dem 90er Jahren stammendes OBG-Schild zeigten, war aus dem Straßenverkehrsamt zu hören.

Die Osterburger und Bürger der Region zeigen mit dem "OBG" ihren Lokalpatriotismus auf den Straßen. Übrigens können sich auch Kfz-Halter beispielsweise aus der Havelberger Region für das Osterburger Kürzel entscheiden. Natürlich haben die Havelberger auch die Möglichkeit auf das "HV": 2124 Fahrzeuge sind mit Stand Ende Januar registriert. Und damit nicht annähernd so viele wie mit dem "OBG" unterwegs sind.

Mehr Einwohner als rechtsseitig der Elbe

Allerdings muss man dabei auch bedenken, dass der ehemalige Landkreis Osterburg eine Fläche von über 1000 Quadratkilometern besaß und damit etwa doppelt so groß war wie der ehemalige Havelberger Kreis. Was zwar keine Aussagekraft über die Einwohnerzahl hat. Dennoch leben linksseitig der Elbe mehr Einwohner als in Havelberg und Umgebung.