Der Pferdeszuchtverein Osterburg zog kürzlich in der Gaststätte Lunkwitz in Bretsch Bilanz. Henning Horzetzky bleibt Vorsitzender des Vereins.

Bretsch l Mit einer Gedenkminute für die beiden verstorbenen Mitglieder des Pferdezuchtvereins Osterburg, Herbert Nickel aus Natterheide und Detlef Müller aus Gagel, eröffnete Henning Horzetzky als Vorsitzender des Vereins die diesjährige Jahresversammlung in der Gaststätte Lunkwitz in Bretsch.

Neben relativ vielen Vereinsmitgliedern konnte er unter anderem auch den Vorsitzenden des Pferdezuchtverbandes Brandenburg-Anhalt, Wolfgang Jung, den Zuchtleiter Ingo Nörenberg und Jürgen Müller vom Haupt-und Landesgestüt Neustadt/Dosse begrüßen. Müller, der nach 36 Jahren Amtszeit Ende Juni 2015 in den Ruhestand wechseln wird, wurde mit viel Beifall verabschiedet. Der genannte Personenkreis sowie Frank Klakow von der Besamungsstation Krumke ließen das Zuchtjahr 2014 in Zahlen, Fakten, Höhepunkten und Brennpunkten Revue passieren.

An Neuerungen erfuhren die Züchter, dass das bisherige Hengstleistungsprüfungssystem (HLP) in diesem Jahr noch seine Gültigkeit besitzt. Allerdings werden in diesem Jahr die Hengstleistungsprüfungen und Veranlagungsprüfungen nur noch in den vier Stationen Adelheidsdorf, Marbach, Neustadt/Dosse und Schlieckau stattfinden. Außerdem dürfen in diesen Prüfstationen ab 2015 weder eigene Hengste noch der Station zur Pacht oder in dem Zeitraum von 100 Tagen vor Prüfungsbeginn zur Ausbildung oder zum Beritt zur Verfügung stehenden Hengsten geprüft werden.

Henning Horzetzky kandidiert für den Verband

Auch das neue HLP-Konzept Deutsches Reitpferd wurde vorgestellt und erläutert. Natürlich erfuhren auch die Leistungen des Osterburger Vereins in Wort und Bild eine entsprechende Würdigung durch die Referenten. Der Kassenbericht und die dazu durchgeführte Kassenprüfung zeigten, dass der Verein schwarze Zahlen schreibt und es keine Unregelmäßigkeiten gibt. Die anstehende Vorstandswahl gab keine Probleme, da sich fast alle Vorstandsmitglieder der Wiederwahl stellten. Arnold Ollendorf wollte sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr der Wahl stellen. Für ihn wurde einstimmig Michael Franke gewählt.

Die Wahl der Delegierten zur Jahreshauptversammlung des Verbandes schloss sich an. Hier wurde vorgeschlagen, dass Henning Horzetzky für den Vorstand des Verbandes Brandenburg-Anhalt kandidieren solle. Besitzer von Staatsprämienstuten erhielten zum Schluss der Veranstaltung die begehrten Pokale. Auch wurde über die eventuelle Züchterfahrt nach Irland diskutiert.