Beuster (wsc) l Nachdem im vergangenen Jahr schon eine heimatkundliche Veranstaltung der "Deichkiecker" aus Beuster ein voller Erfolg wurde, gab es vor wenigen Tagen eine Neuauflage. Als Referent konnte dazu wieder das Vereinsmitglied Wilhelm Conrad gewonnen werden.

Da zu Beuster sieben Ortsteile gehören, gelangten bei diesem Vortrag Werder und Scharpenlohe in den Fokus von Wort und Bild. Zusätzlich zu seinem großen Fundus an digitalisierten Diapositiven hatte der Referent in Absprache mit den Bewohnern dieser beiden Ortsteile privates Bildmaterial zusammengestellt. So gelangten an diesem Nachmittag Reproduktionen von Familienfotos, Landschaftsaufnahmen und Schmalfilme über die Elbehochwasser der Familie Christoph Koch zum Einsatz.

Verstärker würde helfen

Gemeinsam mit den rund 120 Besuchern wurden den Bildern die entsprechenden Namen und Jahreszahlen zugeordnet. Der Wiedererkennungswert für die Interessenten war sehr hoch. Günter Geiersbach (Senior), dessen Leben in Werder von den wechselnden Hochwassern geprägt ist, meinte: "Das war viel besser als Fernsehen. Viele Geschehnisse wurden beim Betrachten der Bilder wieder wach. Das Gesehene und Gehörte müsste für die Nachwelt erhalten bleiben."

Bei solch einer "Massenveranstaltung" müsste es in Zukunft möglich sein, eine Verstärkeranlage zum Einsatz zu bringen, lautete ein Vorschlag. Denn für die Besucher, die bis in die Küche standen, gab es große akustische Probleme.

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