Wahrenberg l Seit 1987 gibt es in Wahrenberg eine Spielgemeinschaft Rommee. Vierzehntägig treffen sich die "Jokerladys" und die beiden Jokerboys zum Training. Dabei sind aber nicht nur Wahrenberger, sondern auch Frauen zum Beispiel aus Osterburg, Krüden, Werben und Seehausen anwesend.

Dank an Cheforganisatorin

Von Anfang an hat Margitta Pewesdorf das Zepter in der Hand, der die Rommee-Spieler ausdrücklich ihren Dank aussprachen. "Sie denkt einfach an alles. Sie kauft Preise für die Turniere, besorgt für ihre Damen zum Frauentag Blumen und zum Nikolausfest Überraschungen. Fahrten zum Bowling und Reisen organisiert sie für uns. Selbst beim Wahrenberger Bauernmarkt bleibt sie den ganzen Tag am Kuchenbuffet", so ihre Mitspielerinnen am Samstag, als die letzte Runde zur Dorfmeisterschaft 2015 begann.

Es wurden je zweimal 15 Spiele absolviert. Zwischendurch gab es Kaffee und die obligatorischen Spritzkuchen von Inge Schuster sowie den leckeren Quarkkuchen von Christel Bonczyk. Gegen 17 Uhr konnte die Auswertung erfolgen. Demnach gingen die ersten drei Preise an Christel Bonczyk (264), Inge Schuster (277) sowie an Traute Zebunke und Gertrud Dammboldt (jeweils 300). Unter Anrechnung der beiden schon gespielten Turniere ergab sich für die Dorfmeisterschaft 2015 folgendes Ergebnis: 1. Traute Zebunke (498), die damit den Wanderpokal verteidigte, 2.Christel Bonczyk (553) und 3. Irmgard Springer (565), die damit zum 3. Male den 3. Platz erkämpfte.

Protest mit Unterschriften

Während der Veranstaltung unterschrieben zudem alle Teilnehmer des Rommeeturniers eine Willenserklärung, in der der Erhalt des Wahrenberger Vereinshauses als kulturelles Zentrum des Ortes gefordert wird. Die Gemeinde Aland plant, die Immobilie aus finanziellen Gründen eventuell zu verkaufen.

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