Osterburg (fsc) l Zum ersten Mal versammelten sich Seniorinnen und Senioren in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität zum Basteln für die Osterzeit. Hausherrin Elke Hartmann zeigte sich mit der Premiere in dieser Woche durchaus zufrieden. Es war eine lustige fünfzehnköpfige Runde geworden.

Ute Patan hatte ein gutes Dutzend brauner Seifenlappen mitgebracht. Durch enges Wickeln, Binden, Anheften von Augen und Puschelschwänzchen aus kleinen Wattebäuschen entstanden Osterhäschen mit einem kleinen Nest auf dem Rücken.

Aus Seehausen war die Floristin Gabriele Kresse für diesen Nachmittag engagiert worden. Sie hatte schon fertig bemalte Keramik-Oster- und Gartenfiguren - Hündchen, Schäfchen, Hühner, Kätzchen, Eule, Frosch, Blumen und andere - als Ideengeber mitgebracht und Rohlinge davon. Helga Handzelek, beispielsweise, ließ bei einer Tulpe und einer Eule mit Farben die weiße Nacktheit verschwinden.

Ingrid Schulze zeigte, wie man aus einem ausgeblasenen Hühnerei einen Hasenkopf mit Gesicht bastelt und ihm mit bunten Pfeifenreinigern Beine und Ohren gibt. Eine Anregung für ein kleines Ostergeschenk kam von Gundula Lange: ein gefalteter und hübsch dekorierter Waschhandschuh mit einem Seifenschmetterling darin. Aus Walsleben war Ingrid Mielau mit einer weiteren Anregung gekommen. Dazu hatte sie viel Naturmaterial mitgebracht: Birkenzweige, Waldmoos, aus ihrem Garten Efeuranken und Buchsbaumreiser. Mit ihrer Hilfe stellten die Bastler so genannte Osterschaukeln her. Mehrere Zweige wurden so gebogen und oben zusammengebunden, dass ein mehr oder weniger rundes kranzförmiges Gebilde entstand, das mit dem Grün dekoriert wurde. Je nach Fantasie und Kreativität könne man die Schaukel mit einem Primeltöpfchen, Schleifen, bunten Ostereiern oder Osterhäschen weiter ausschmücken.

"Man braucht den Kranz, wenn er nicht mehr ansehnlich ist, nicht wegzuwerfen. Um Weihnachten herum kann man das Gerüst mit Tannengrün, Tannenzapfen und Lebkuchen dekorieren", sagte Ingrid Mielau. Und der Volksstimme erzählte die Walslebenerin, die seit einigen Jahren Rentnerin ist, dass sie als Horterzieherin oft mit den Kindern für das Osterfest gebastelt hätte. Das hat sowohl den Kindern als auch mir immer Spaß gemacht.

Wie in der Begegnungsstätte bei den Nachmittagsveranstaltungen üblich, war man auch auf Kaffee und Kuchen für die Besucher eingerichtet.

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