Neue, attraktivere Spielplätze und mehr. In Sachen Leader ist Osterburg gut aufgestellt. Nach Abstimmung mit der Lokalen Arbeitsgruppe Mittlere Altmark stehen schon im kommenden Jahr die ersten Projekte zur Verwirklichung an.

Osterburg l Die Einheitsgemeinde Osterburg darf schon zum Auftakt der neuen Leaderphase auf die Umsetzung mehrerer Vorhaben hoffen.

Wie Bürgermeister Nico Schulz bestätigte, ist für 2016 der Neubau von Spielplätzen am Sportlerheim in Flessau, in Nachbarschaft des Königsmarker Feuerwehr-Mehrzweckgebäudes sowie auf der Fläche Am Hain angedacht. "Außerdem soll der Spielplatz im Biesebad aufgewertet werden", sagte der Bürgermeister. Für die neuen Plätze und Geräte stellt allein die Kommune schon Mittel in Höhe von 30000 Euro zur Verfügung. Wie dies trotz der weiterhin angespannten Haushaltslage gelingt? "Wir geben ja den ursprünglich für 2015 geplanten und im Haushaltsplan so eingestellten Betrag von 15000 Euro für die Spielanlagen in diesem Jahr noch nicht aus. Sondern behalten die Mittel bis 2016 auf der hohen Kante. Und im kommenden Jahr verdoppelt sich die Summe, weil wir auch 2016 einen Betrag von 15000 Euro in die kommunalen Spielanlagen investieren wollten", erklärte der Bürgermeister.

Und: Bei diesem Budget bleibt es nicht. Denn die 30000 Euro werden noch durch die Fördergelder aufgestockt, die die Einheitsgemeinde aus dem Leader-Programm für die Spielplatz-Projekte erhält. Mittel, die dann ebenfalls im kommenden Jahr in die Tobeflächen in Flessau, Königsmark und im Osterburger Stadtgebiet (Biesebad, Am Hain) investiert werden.

Osterburgs Leader-Aktivitäten sollen sich aber nicht in den Spielplatz-Investitionen erschöpfen. So steht für 2016 auch noch die Erneuerung der Sanitäranlagen im Sozialgebäude auf der Sportanlage an der Bleiche auf der Agenda. Ein weiteres Projekt zielt auf das Dorfgemeinschaftshaus in Walsleben. Dort soll ein barrierefreier Zugang geschaffen werden.

Nach aktuellem Stand kann Osterburg für 2016 schließlich auch mit Geldern rechnen, um Vorhaben anzukurbeln, die die bestehende Partnerschaft mit Wielun weiter festigen. "Dies allerdings nur unter der Voraussetzung, dass unsere polnischen Freunde gleichfalls für 2016 ihr Pendant zu unserem Leader-Programm aktivieren können", schränkte Nico Schulz abschließend ein.