Osterburg (igu) l 26 Blauröcke waren am Dienstagabend im Einsatz, als eine zwischen Osterburg und Storbeck gelegene Fläche brannte (wir berichteten).

Einheitsgemeinde-Wehrleiter Sven Engel weist aufgrund der seit gestern geltenden Waldbrandwarnstufe IV und der damit verbundenen Trockenheit darauf hin, dass das Befahren und Abstellen von Fahrzeugen mit heißen Katalysatoren stets eine immense Gefahr darstellt.

Um 18.04 Uhr wurde am Dienstag Alarm für die freiwilligen Feuerwehren Osterburg, Storbeck und Flessau ausgelöst. Kurz zuvor bemerkte ein Kamerad der Ortsfeuerwehr Wollenrade - er befand sich gerade auf dem Weg nach Hause - im Wald zwischen Osterburg und Storbeck eine starke Rauchentwicklung. Und rief die Rettungsleitstelle an.

Mit Spaten und Hacken Wundstreifen angelegt

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte schon eine Fläche von etwas mehr als einem Hektar Waldboden, das Feuer breitete sich schnell aus. Das Tanklöschfahrzeug aus Gladigau wurde nachgefordert. "Umgehend wurde mit der Brandbekämpfung mit dem Wasser aus den Löschwassertanks begonnen, weitere Kameraden begannen mit Spaten und Haken einen Wundstreifen um das Feuer anzulegen", teilt Sven Engel mit. Gegen 19Uhr war das Feuer gelöscht, und die Brandstelle konnte an den eingetroffenen Revierförster übergeben werden.