Seehausen l "Ein riesengroßes Dankeschön möchte ich an unseren Förderverein richten. Es ist Wahnsinn, wie ihr uns unterstützt und was ihr so alles macht. Ich hoffe, dass ihr uns in dieser Vorstandszusammensetzung noch lange erhalten bleibt." Ein größeres Lob kann es kaum für die Arbeit des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Seehausen geben, als die Worte des Wehrleiters Enrico Schmidt in der Diskussion auf der Jahresversammlung der Förderer am Freitagabend im Versammlungsraum der wischestädtischen Wehr. Bevor jedoch das Vorstandsmitglied Ina Preuschoff die Arbeit des Vereins im Jahr 2014 Revue passieren ließ, erhoben sich alle Anwesenden zu einer Schweigeminute für den im Dienst verstorbenen Kameraden Detlef Rieger.

Auch 2014 verfügte der Verein über ein ausreichendes Finanzpolster, welches es zuließ, ziemlich alle Wünsche, die an den Verein herangetragen wurden, zu erfüllen. Dabei leisteten auch die Kameraden ihrerseits ihren Beitrag an der Finanzierung der Ausgaben. Als Beispiel wurde die Weihnachtsbaumverbrennung genannt, die neben dem kulturellen Höhepunkt in der dunklen Jahreszeit auch Geld in die Kasse des Fördervereins bringt.

Auf der Einnahmenseite standen auch wieder Spenden der Seehäuser Betriebe für die seit 2013 etablierte Tombola. Auch die Schrottsammlungen und Catering-Aktionen sind in diesem Zusammenhang zu nennen. Ein großes Lob ging noch einmal an Herrn Tietz, der anlässlich seines 60. Geburtstages auf Geschenke verzichtete und um Geldspenden bat. 2095 Euro sind auf diese Weise dem Konto des Vereins zugeflossen. Auch der sich inzwischen etablierte Spielmannszug trug mit Einnahmen aus seinen Auftritten dazu bei, dass der Verein schwarze Zahlen schreibt.

Auf der Aktivitäten- und damit Ausgabenseite schlagen zu Buche: Kleidung, Noten und Instrumente für den Spielmannszug, Unterstützung der Jugendwehr bei zwei Zeltlagern und einem Ausflug zum Zentrum für soziales Lernen in Magdeburg, Finanzierung der Ausgaben für Speisen und Getränke bei der Jahreshauptversammlung, zu Himmelfahrt, der Weihnachtsfeier sowie des Busausfluges nach Berlin.

In den sechs Vorstandssitzungen ging es vorwiegend um die Vorbereitungen und Aufgabenverteilungen bei den kommenden Aktivitäten. Dazu gehörten die Teilnahme am Tulpensonntagsumzug, Maifeuer, Himmelfahrtsaktivitäten, Jahresbusausflug, die Planung für die 130-Jahr-Feier der Feuerwehr sowie die Weihnachtsbaumverbrennung.

Bauvorhaben noch nicht abgeschlossen

Entscheidungen über den Nutzen und Verbleib der Gulaschkanone - sie wurde verkauft - und wie es mit der Unterbringung der "Oma" (S 4000-Feuerwehrauto) weitergeht, mussten gefällt werden. Noch nicht abgearbeitet ist das "Bauvorhaben" Thekenanlage. Angebote wurden eingeholt, aber vorschnelle Entscheidungen will der Verein nicht fällen.

Mit Freude hat der Verein den Wechsel in der Küchenverantwortung begleitet. 2014 haben sich die zwei "Küchenfeen" Nadine Näbsch und Yvonne Bernau-Horak tatkräftig in die neue Rolle eingearbeitet. Nach Inventuraufnahme konnte in neue Bestecke, Geschirr und Rollos investiert werden.

In der Diskussion zeigte der Vorsitzende Willi Hamann einen Scheck in Höhe von 500 Euro von der Sparkasse und erläuterte das Programm zur bevorstehenden Busreise an den Nord-Ostsee-Kanal und nach Bad Segeberg. Er erinnerte auch noch einmal an das große 130-jährige Feuerwehrjubiläum am 13. Juni im Veranstaltungszentrum "La Palma" in Vielbaum, wo es neben den Festreden auch Beförderungen und Ehrungen, ein Programm und Abendessen geben wird.

Mit den Worten "Wir sind für jeden da, wer für uns?" brach Peter Brandt eine Lanze für mehr Zuwachs an Mitgliedern für den Verein, der die Arbeit der Feuerwehr unterstützt, und der zur Zeit 78 Mitglieder zählt.

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