Osterburg (fsc) l Zu einer Muttertagsfeier waren vor wenigen Tagen Muttis und vereinzelt auch Omis der Kinder der Gruppe "Ritterburg" in der Osterburger DRK-Kita "Sonnenschein" besonders willkommen. Die kleine Ehrung ist hier schon seit vielen Jahren Tradition. Jede der vier Gruppen - außer der bereits genannten sind es "Villa Kunterbunt", "Zwergenstübchen" und "Rappelkiste" - richtet sie gesondert aus, wie Kerstin Schütze informierte. Sie und Edeltraut Schönewerk betreuen die Mannschaft der "Ritterburg". Insgsamt sind im "Sonnenschein" zur Zeit 75 Kinder in der Obhut der Erzieherinnen

Mit dem fröhlich gesungenen Lied "In unserem Garten, da sitzt ein Amselchen" teilten sie ihren Muttis die Freude mit, die der Frühling in ihnen geweckt hat. Und auch beim zweiten Liedchen blieben sie bei den Piepmätzen, denn mit "Vöglein, Vöglein tanz mit mir" dachten sie an die Spaziergänge in Mutter Natur, auf denen sie Vögel beobachtet hatten und Vogelstimmen lauschten.

Und tierisch ging es weiter: mit einem Tanzlied, in dem Igel, Hamster, Hase und Hofhund vergeblich ein Kätzchen um seine Tatze bitten; erst der Kater hat Glück. "Aber wie die Tiere untereinander sind wir sind alle Freunde", versicherten die Kinder, "denn allein zu sein macht keinen Spaß. Und wer mit uns spielen will, den nehmen wir an."

Dann fanden es die Kinder an der Zeit, den Muttis und Omis Danke zu sagen "für all die Zuwendung und Fürsorge, die ihr uns jeden Tag aufs Neue entgegenbringt. Immer habt ihr ein offenes Ohr für unsere Freude, aber auch unseren Kummer und seid freigiebig mit Kuscheleinheiten."

Malik, Aliah, Mia und Louis dachten in einem Gedicht besonders an "Muttis liebe Augen, die mich streicheln und auf mich acht geben, und sie lachen wie die Sonne, wenn ich mich mit einem Küsschen bedanke." Und das Küsschen wurde auch wahr gemacht, als die Kinder ihren Müttern zusammen mit einem Schmatzer ein rotes Herzchen zum "Körbchen mit Blumen", gebastelt aus Papier, überreichten.

Lennard, Emilie, Emilia, Mia, Maxi, Bjarne, Philipp und Friedrich rieten im Gedicht "Meine Mami", man solle "sie öfter mal in den Arm nehmen und sie sich warm halten". Auch Martin, Joleen und Paul lassen nichts auf ihre Mutti kommen.

Nach dem Programm saß man gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammen und fand so manches gemeinsam interessierende Gesprächsthema.