Osterburg l "Wir haben hier einen würdigen Platz für ihn gefunden", ist sich Osterburgs Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose sicher. Das Biesebad-Gelände wurde gestern Vormittag mit dem Baum des Jahres bereichert.

Für das Einpflanzen des rund fünf Meter hohen Feldahorns erhielten Stadtgärtner Ulf Garlipp und seine Helfer Unterstützung von den Kindern der evangelischen Kindertagesstätte, die nicht nur den Baum mit bunten Bändern schmückten, sondern auch den kleinen Spaten und die Gießkannen in die Hände nahmen. Klaus-Peter Gose lieferte als Dank im Anschluss noch Schokoküsse und vitaminreiche Kost. Bereits zum sechsten Mal findet die vom biesestädtischen Ortschaftsrat initiierte Aktion statt, an die das Gremium auch in Zukunft gern festhalten will.

Der Feldahorn, der unweit der Beach-Volleyballplätze auf dem Areal des sanierten Biesebades gedeihen soll, stammt von einer Baumschule aus Schernikau. Ulf Garlipp schätzt ihn auf etwa fünf, sechs Jahre. Die heimische Baumart, die unter anderem auch den Ortsteil Krumke schmückt, kann über 150 Jahre alt werden. Der Ortsbürgermeister legte dem Nachwuchs ans Herz, oft nach dem Bäumchen zu schauen und seine Entwicklung zu verfolgen. Im Beisein von Gose, Stadtrat Daniel Köhler und Pächterin Annett Lenzner sorgten die 30 Mädchen und Jungen der evangelischen Kindertagesstätte - durch die Ferien fehlten einige - für das erste Begießen. Sie stimmten sogar noch zwei Lieder an und wünschten dem Baum ein langes Leben. Nachdem der Ortschaftsrat das Biesebad in diesem Jahr als Pflanzort für den Baum des Jahres auserkor, stimmte sich Klaus-Peter Gose mit Planer Guido Cierpinski ab, "bei dem ich offene Türen einlief", so der Ortschef.