Rund 104 700 Männer und Frauen im Landkreis Stendal haben am 20. März die Wahl. Sie alle sind berechtigt, die Zusammensetzung des nächsten Landtages von Sachsen-Anhalt mitzubestimmen. Die Parteien und die Freien Wähler schicken 17 Direktkandidaten ins Rennen. Allerdings wird nicht jeder Wähler jeden Kandidaten auf seinem Stimmzettel finden, denn der Landkreis ist in drei Wahlkreise aufgeteilt.

Stendal. Im Landkreis hat die heiße Phase des Landtagswahlkampfes begonnen. Der Stendaler Kreiswahlausschuss bestätigte am Mittwoch die Kandidaten (die Volksstimme berichtete). In Burg geschah gleiches am Freitag für die Kandidaten, die sich im Süden unseres Landkreises um ein Landtagsmandat bewerben.

Am 20. März können somit drei Ostaltmärker als Direktkandidaten in den nächsten Landtag einziehen. Pro Wahlkreis ist ein Direktmandat zu vergeben und der Landkreis in drei Wahlkreise aufgeteilt. Das bedeutet, dass die Wähler in Seehausen andere Namen auf ihren Stimmzetteln finden werden, als die in Bismark oder Tangerhütte. Die Seehausener gehören zum Wahlkreis 3 Havelberg-Osterburg mit sechs Kandidaten, die Bismarker zum Wahlkreis 4 Stendal mit fünf Bewerbern und die Wahlberechtigten in der südlichsten Einheitsgemeinde unseres Landkreises gehören zum Wahlkreis 5 Genthin, aus dem sechs Männer in den Landtag gewählt werden möchten.

Wählen dürfen Frauen und Männer, die am Wahltag 18 Jahre alt sind und drei Monate in Sachsen-Anhalt leben. Im Landkreis sind das derzeit rund 104 700 Frauen und Männer. Nutzen ebenso viele von ihnen ihr Wahlrecht wie vor fünf Jahren, als die jetzigen Landtagsmitglieder ihr Mandat erhielten, wären das etwa 42 000 Wähler, denn die Wahlbeteiligung im Landkreis lag 2006 bei 40 Prozent.

Die drei Direktmandate holten damals Nico Schulz, Hardy-Peter Güssau und Detlef Radke, alle CDU. Mit ihnen zogen – weil mit den Zweitstimmen der Wähler über die Listen ihrer Parteien gewählt – Dr. Helga Paschke und Harry Czeke (beide Linkspartei), Ralf Bergmann sowie Tilman Tögel (beide SPD) in den Landtag ein. Diese sieben Männer und Frauen stellen sich nun erneut zur Wahl – neben zehn weiteren Kandidaten.<6><7><8><9><10><11><12><13><14><15><16><17>