Osterburg (nm). Spielt das Wetter mit, rücken in knapp einem Monat die Baumaschinen auf der Bismarker Straße an. "Nach dem aktuellen Planungsstand sollen die Arbeiten am 14. März beginnen", informierte Bauamtsleiterin Antje Spillner am Montagabend den Osterburger Bauausschuss.

Der Wasserverband Stendal-Osterburg und das Land hätten bereits die Aufträge für ihre Maßnahmen auf und in der Bismarker Straße vergeben. Heute Abend folgt die Einheitsgemeinde, der Hauptausschuss will aus den Angeboten von sieben Unternehmen den Auftragnehmer für die in kommunaler Verantwortung liegenden Arbeiten bestimmen. Die Vorbereitungen der Neugestaltung der Bismarker Straße im Bereich zwischen der Breiten Straße und dem zukünftigen Kreisverkehr (Kreuzung Bismarker Straße/Werderstraße/Ballerstedter Straße) nähern sich also ihrem Abschluss, machte Bauamtsleiterin Antje Spillner am Montagabend im Bauausschuss deutlich.

Spillner nannte am Montagabend auch den angepeilten Termin für den Baubeginn. "Spielt das Wetter mit, sollen die Arbeiten auf der Bismarker Straße am 14. März beginnen", kündigte sie an. Für den 2.März sei eine Bauanlaufberatung angedacht, vor dem Auftakt der Arbeiten werde es zudem auf jeden Fall vor Ort noch eine Versammlung mit den Anwohnern des vom Bau betroffenen Abschnittes der Bismarker Straße geben, kündigte die Bauamtsleiterin an.

An die Neugestaltung des Teilstückes der Bismarker Straße soll sich der Bau des Kreisels unmittelbar anschließen. Bei beiden Vorhaben zeichnet die Stadt nicht für den eigentlichen Straßenbau, sondern vielmehr für die sogenannten Nebenanlagen (unter anderem Straßenbeleuchtung und Regenentwässerung) verantwortlich. Aktuell und aufgrund der vorliegenden Angebote geht die Kommune davon aus, eine Summe in Höhe von etwa 330000 Euro in die Nebenanlagen der Bismarker Straße und des neuen Kreisverkehrs zu investieren. "Mit dieser Summe würden wir unter der ursprünglichen Kostenschätzung liegen", machte die Osterburger Bauamtsleiterin auf Nachfrage eines Stadtrates deutlich.

Die Neugestaltung der an den zukünftigen Kreisverkehr angrenzenden Werderstraße spielte am Montag im Bauausschuss keine Rolle. Denn das Vorhaben, dessen Realisierung ausschließlich in der Hand der Stadt liegt, weil es sich dabei um eine kommunale Straße handelt, ist noch Monate von einem möglichen Baubeginn entfernt. Die Neugestaltung der Werderstraße soll erst in Angriff genommen werden, wenn die Arbeiten an der Bismarker Straße und am Kreisel ihren Abschluss gefunden haben.