Osterburg (nm). Geringere Schäden als befürchtet haben Frost und Schnee auf den kommunalen Straßen der Einheitsgemeinde Osterburg verursacht. Das machte Bauamtsleiterin Antje Spillner gestern auf Nachfrage der Volksstimme deutlich. "Im Vergleich zum Vorjahr sind wir deutlich besser davongekommen", sagte die Bauamtsleiterin mit Verweis auf eine von der Verwaltung erarbeitete Schadensliste. Von größeren Problembereichen, wie sie die Stendaler Chaussee in Osterburg nach dem Winter 2009/10 darstellte, sei die Einheitsgemeinde bislang jedenfalls völlig verschont geblieben. "Zwar gibt es auf vielen Straßen neue Löcher, beispielsweise im Weinberg-Bereich. Diese Schäden betreffen aber hauptsächlich ohnehin sanierungsbedürftige Straßen", teilte Antje Spillner mit. Auf die geplante Behebung der Schäden reagierte die Verwaltung mit der Empfehlung, die im Haushaltsentwurf 2011 für die Unterhaltung von kommunalen Straßen eingeplante Summe um 25000 Euro zu erhöhen. "Diese Mittel dürften nach unserem aktuellen Erkenntnisstand auch ausreichen", sagte die Bauamtsleiterin.

Wann mit den ersten Reparaturarbeiten begonnen wird, steht noch nicht konkret fest. "Aber nicht vor dem März", so Antje Spillner, die sich dennoch zuversichtlich zeigte, dass sämtliche Ausbesserungsarbeiten schneller abgeschlossen werden können als die Behebung der Schäden aus dem Winter 2009/10, die in Gladigau bis zum Jahresende 2010 andauerte. "Ich gehe davon aus, dass es in diesem Jahr schneller geht", bekräftigte die Bauamtsleiterin.