Hohenberg-Krusemark/Stendal (vl/kpo). Nicht nur im Einsatz, sondern auch in der Not halten die Kameraden der Feuerwehren zusammen. Diese Einstellung spüren jetzt die Blauröcke aus Hohenberg-Krusemark, nachdem sie im März des vergangenen Jahres bei einem Brand, hervorgerufen durch einen technischen Fehler, ihr Einsatzfahrzeug und große Teile der Ausrüstung verloren.

In die Gruppe der Helfenden reihen sich die Kameraden der Wahrburger Wehr ein. So wurde der Dienstabend in der vergangenen Woche kurz unterbrochen, um den Wehrleiter aus Hohenberg-Krusemark, Siegmund Höller, und seinen Stellvertreter Dirk Kautz zu begrüßen. Sie schilderten den Wahrburger Feuerwehrleuten, wie der Brand entstanden ist und unter welchen Bedingungen die Einsatzfähigkeit derzeit doch noch aufrecht erhalten wird.

"Wir fühlen mit den geschädigten Kameraden und führten in unseren Reihen eine Sammlung durch. Ich denke, auch kleine Summen können ganz bestimmt helfen", sagte der Wahrburger Wehrleiter Sven Nilsen.

"Wir waren überrascht, positiv überrascht", gestand Siegmund Höller ein. Wie er berichtete, hätten Wehren aus der unmittelbaren Nachbarschaft im Vorjahr auf die Spendenaktion von Gemeinde und Wehr reagiert, aber die Hilfe aus dem Stendaler Ortsteil kam nun vollkommen unerwartet. Die Spende, deren Höhe Höller nicht an die "große Glocke" hängen mag, fließt in die Finanzierung eines neuen Löschfahrzeuges ein.

Bei den Wahrburgern wollen sich die Brandbekämpfer aus Hohenberg-Krusemark noch einmal in größerem Rahmen bedanken. Höller: "Wir werden sie zu unserer 110-Jahr-Feier am 7. Mai einladen."