Dequede (rf). Der Generationswechsel in der Freiwilligen Feuerwehr Dequede scheint gelungen zu sein. Unter der Führung von Wehrleiter Andreas Gabel und seinem Stellvertreter Franz Paelke hat sich eine schlagkräftige Truppe formiert, die nicht nur in Sachen Ausbildung glänzt, sondern die auch beim Feuerwehrkampfsport "Blut geleckt" hat.

Wie sehr sich die Investition in eine Übungskampfbahn und das regelmäßige Training der jungen Männer lohnen, beweist der Gewinn der Stadtmeisterschaften der Einheitsgemeinde Osterburg im Mai 2010, resümierte Andreas Gabel. Dass die "Jungs" bei den Kreismeisterschaften dann etwas Lehrgeld bezahlten, ist abgehakt. Dafür glänzten sie im September bei der ersten Teilnahme am Poeler Inselpokal mit einem 16. Platz bei 120 zugelassenen Männermannschaften. Die Nachfrage nach einem Startplatz ist um ein vielfaches größer. Und auch in diesem Jahr wollen die Dequeder die Wettkampfherausforderung über die Grenzen der Einheitsgemeinde hinaus suchen und sich nebenbei noch als Gastgeber bei den Stadtmeisterschaften 2011 beweisen. Die Unterstützung des Feuerwehrfördervereins ist ihnen jedenfalls sicher.

Die guten sportlichen Ergebnisse können nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch bei der Dequeder Feuerwehr die volle Einsatzbereitschaft in der Woche tagsüber aus beruflichen Gründen meist nicht gewährleistet werden kann. Wie sehr Technik und Gerätehaus aber für den Fall der Fälle in Schuss sind, zeigte sich bei der Jahresüberprüfung und bei den Einsätzen, zu denen die Blauröcke im vergangenen Jahr ausrücken mussten. Da war zum einen der Scheunenbrand in Schliecksdorf und zum anderen das Beseitigen von Bäumen, die unter der Last des Schnees auf die Straße gestürzt waren. Defizite gibt es derzeit noch am Löschteich. Die Einheitsgemeinde will demnächst den Zaun erneuern. Aber fast noch wichtiger wäre ein Ersatz für die löchrige Folie.