#NULL#Osterburg. Zum zweiten Mal beteiligte sich das Osterburger Markgraf-Albrecht-Gymnasium mit einer Schülerdelegation an der Regionalstufe des Wissenschaftswettbewerbes "Jugend forscht", die am Donnerstag in Stendal stattfand. Nachdem die Schule im vergangenen Jahr den Schulpreis und mehrere Einzelpreise gewonnen hatte, kehrten die fünf Teilnehmer auch in diesem Jahr erfolgreich zurück. Die vier Elftklässlerinnen Tjorven Reichhardt, Anna Hauptmann, Bettina Greiner und Clara Schneidler sowie der Zehntklässler Tobias Boege hatten auf der Grundlage ihrer Facharbeiten, die Teil des Lehrplanes sind, Beiträge für den Jugendwettbewerb erarbeitet.

Oberstufenkoordinatorin Elke Hein zeigte sich erfreut über das gute Abschneiden der Schüler. Ein halbes Jahr hätten die Jugendlichen an den Facharbeiten gewirkt, bis im November die Vorauswahl für den Wettbewerb stattfand. Biologielehrer Gerhard Pergelt, der einige Arbeiten betreut hatte, hob die Bedeutung der wissenschaftlichen Werke hervor: "Auf solchen Wettbewerben versuchen Wirtschaftsvertreter, jungen Menschen mit innovativen Ideen den Einstieg in die Wirtschaft zu ermöglichen." Die Facharbeiten und die Teilnahme sollten die Schüler anregen, selbstständig Ideen umzusetzen und zu untersuchen. Besonders im Hinblick auf ein späteres Studium seien solche Erfahrungen hilfreich, so Elke Hein.

Beim Wettbewerb konnte in diesem Jahr kein erster Platz erzielt werden, trotzdem erhielten Anna Hauptmann mit ihrer Arbeit über Fressaktivität von Teichfröschen in Abhängigkeit von der Temperatur und Bettina Greiner mit "Huminstoffe und ihr Einfluss auf das Trinkwasser" Sonderpreise, die finanziell belohnt wurden. Clara Schneidler gewann ein Zeitschriftenabo mit ihrer Arbeit "Unterleibskrebs - Wie gehen Betroffene damit um?". Tjorven Reichhardt ("Mendelsche Gesetze - Vererbung bei Miniatur-Bullterriern") und Tobias Boege ("Gambas und SQLite 3") bewiesen mit ihren Beiträgen die Komplexität der Themen.

Elke Hein würdigte die Leistungen mit finanzieller Anerkennung und bedankte sich bei den Lehrern, die die Facharbeiten betreut hatten. Gerhard Pergelt fügte an: "Auch als Lehrer wächst man an diesen Aufgaben." Um den Zehntklässlern Einblicke in die Forschungsarbeiten zu geben, findet am 12. Mai ein Wissenschaftsnachmittag statt, an dem die Teilnehmer ihre Erfahrungen vortragen werden.