Erxleben. Kinder zu fördern ist eine wichtige Aufgabe unserer Gesellschaft, die auch die freiwilligen Jugendfeuerwehren in unserer Region ernst nehmen. Um herauszufinden, was Kindern in der Altmark fehlt und welche Bedürfnisse sie haben, fand am Wochenende im Erxlebener Dorfgemeinschaftshaus ein Workshop mit Jana Meißner statt. Die Bildungsreferentin des Bildungszentrums der Jugendfeuerwehren ist für die Ausbildung derjenigen zuständig, die mit Jugendlichen arbeiten möchten und bildet auf Lehrgängen beispielsweise Jugendleiter aus. "Für viele ist die Feuerwehr der einzige Anlaufpunkt in ihrer Freizeit", unterstrich Meißner die Bedeutung dieser Institution. In Erxleben traf sie mit circa zehn Kindern zusammen und versuchte Fragen wie "Was machen die Kinder in ihrer Freizeit?" und "Was kann die Schule nach Unterrichtsschluss bieten?" zu erörtern. Dazu hatte die Bildungsreferentin Übungen vorbereitet, die die Teilnehmer in Kleingruppen bearbeiteten. Spielerisch und locker baute sie einen Draht zu den Jugendlichen auf, die am Ende bestimmen sollten, was sie in ihrem Bericht verfassen sollte. Die Berichte zu einzelnen Workshops sendet Jana Meißner an das "Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe LSA". Vom Kompetenzzentrum aus werden die Ergebnisse an die Menschen weitergeleitet, die das Leben der Schüler mitbestimmen und Entscheidungen treffen - Bildungseinrichtungen, Behörden, Politiker, machte Meißner deutlich. In diesen Berichten wird nicht nur Kritik geübt, sondern auch gute Maßnahmen gelobt, um die weitere Förderung abzusichern. Ein Punkt, der Jana Meißner bereits aufgefallen ist, ist der Schülertransport: Kinder und Jugendliche seien oft 30 Minuten und mehr unterwegs. Und auch um Freizeiteinrichtungen zu erreichen seien lange Wege erforderlich, sagte die Referentin.