Von Benjamin Kobelt

Arneburg. 32 Einsätze absolvierten die Mitglieder der Arneburger Feuerwehr und leisteten dabei 572 Arbeitsstunden. Diese Bilanz zog Stadtwehrleiter Ronny Hertel während der Jahreshauptversammlung am Freitagabend in der Elbestadt. Neben den Einsätzen fanden zahlreiche Ausbildungen und Dienstabende statt. Insgesamt gingen dabei 2016 Ausbildungsstunden in die Statistik ein.

Neben den aktiven Kameraden und denen der Alters- und Ehrenabteilung konnte Hertel auch zahlreiche Gäste begrüßen. Dazu zählten Bürgermeister Lothar Riedinger, Verbandsgemeindebürgermeister Eike Trumpf, René Matla von der Zellstoffwerkfeuerwehr, Mathias Lange, Leiter der Werkfeuerwehr der Papierfabrik, Andreas Damisch vom Förderverein sowie eine Abordnung der Kameraden aus der Ortswehr Beelitz und der Partnerwehr aus Ebstorf.

Mit einer Bilderpräsentation ließ der Wehrleiter das zurückliegende Jahr Revue passieren. Die Brandbekämpfer konnten vier neue Kameraden in ihren Reihen begrüßen: Patrick Wölkert, Mathias Oswald, Christian Lilpopp und Kerstin Kinscher. Auch Daniel Köhler kam nach einer kurzen Pause wieder zurück. Somit verzeichnet die Statistik momentan einen Bestand von 46 Kameraden.

Wie 2009 hatte die Wehr auch 2010 wieder 32 Einsätze zu bewältigen. So musste sie unter anderem im März den Brand im Gerätehaus der Feuerwehr Hohenberg-Krusemark löschen. Auch der Großbrand einer Scheune am Himmelfahrtstag verlangte den Einsatzkräften alles ab. Doch nicht nur das Einsatzgeschehen, sondern auch viele gesellschaftliche Aktionen bestimmten das Jahr 2010. So nahmen Kameraden an der Generalversammlung ihrer Partnerwehr teil, veranstalteten eine Weihnachtsbaumverbrennung und führten das traditionelle Osterfeuer durch.

Der Vorbereitung auf die vielfältigen Einsatzsituationen diente die Ausbildung. Über sie berichtete der stellvertretende Wehrleiter Jan Melzer. Mit allen Dienstabenden, Standort- und Kreisausbildungen sowie Lehrgängen an der Brand- und Katastrophenschutzschule leisteten die Kameraden insgesamt 2016 Ausbildungsstunden. Besonderheit war der Lehrgang "Sichern in absturzgefährdeten Bereichen".

Ehrungen und Beförderungen wurden diesmal nicht vorgenommen. Die heben sich die Arneburger für die 125- Jahr-Feier der Wehr im August auf. Lediglich Olaf Koniczek erhielt seine Urkunde zur Ernennung als stellvertretender Gerätewart. Zudem vermeldete die Wehr eine neue Führungskraft: Am Tag der Jahreshauptversammlung bestand Alexander Nirschberger seine Prüfung als Gruppenführer. Somit hat die Wehr nun insgesamt sieben Gruppenführer, vier Verbandsführer und einen Zugführer.

Eike Trumpf lobte das Engagement der Brandbekämpfer. "Es ist beachtlich wie viel Stunden die Wehr in Ausbildung und Einsätze investiert". Das sei in manch anderer Wehr nicht so, merkte der Verbandsgemeindebürgermeister an.