Osterburg (nm). Rund 330000 Euro kostet die umfassende Erneuerung des Rad- und Gehweges an der Stendaler Chaussee. Am Dienstagabend stellte Guido Cierpinski vom Osterburger Architektur- und Ingenieurbüro die Planungen für das Vorhaben näher im städtischen Bauausschuss vor.

Nach seinen Angaben wird der neue Rad- und Gehweg zukünftig bereits in Höhe der ehemaligen Tankstelle seinen Anfang nehmen. Die rund 1300 Meter lange Strecke unterteilte der Planer in zwei Abschnitte. Von der alten Tankstelle bis zum Bültgraben-Durchlass soll der Weg eine Breite von drei Metern erhalten, die Oberfläche soll aus Betonsteinpflaster bestehen. Vom Bültgraben-Durchlass bis zum Krebsweg wird der Rad- und Gehweg 2,50 Meter breit sein und in Bitumen ausgeführt. Neben dem eigentlichen Weg ist der Neubau aller Zufahrten angedacht, zudem soll eine komplett neue Beleuchtung entstehen. Vor Ort wird außerdem der Wasserverband Stendal-Osterburg aktiv, der Versorger will die Hausanschlüsse auf Vordermann bringen.

Bauamtsleiterin Antje Spillner informierte während der Ausschusssitzung, dass ein Großteil der Investitionssumme aus Fördermitteln besteht. "Das Vorhaben wird mit 80 Prozent der förderfähigen Kosten, also insgesamt mit rund 255000 Euro, unterstützt", berichtete sie. Zudem werden auch die anliegenden Grundstückseigentümer über die Ausbaubeitragssatzung der Kommune finanziell an der Maßnahme beteiligt, machte die Bauamtsleiterin auf Nachfrage deutlich.

Der Bauausschuss stimmte dem Vorhaben am Dienstagabend einmütig zu. Folgt der Stadtrat dieser Empfehlung und laufen die Vorbereitungen der Baumaßnahme planmäßig, "können die Arbeiten noch im zeitigen Frühjahr beginnen", schätzte Antje Spillner am Dienstagabend ein.