Osterburg. Geht im Gebäude der Kindertagesstätte wertvolle Wärme verloren? Dieser Frage geht ein Untersuchungsbericht auf den Grund, den Eon-Avacon erstellt hat. Der Versorger wertete dafür mit speziellen Infrarotkameras aufgenommene Thermografiebilder aus, die kürzlich vom Tagesstättengebäude gemacht wurden. Und die aufzeigen, wo es beispielsweise schlecht gedämmte Fassadenteile, alte Fenster, undichte Fugen oder nicht isolierte Rohrleitungen gibt.

Das rund 1000 Euro teure Gutachten, das Eon-Avacon-Kommunalreferentin Ingrid Rinne gestern Vormittag im Jenny-Marx-Kindergarten an Bürgermeister Hartmuth Raden übergab, machte Stadtrat Mathias Fritze (FDP) möglich. Fritze hatte sich an einem Preisausschreiben in der "Kommunalinfo" des Versorgers beteiligt und ein sogenanntes Thermografiepaket des Dienstleisters für ein öffentliches Gebäude gewonnen. "Bestandteil dieses Paketes sind bis zu zehn Thermografieaufnahmen, eine ausführliche Analyse und bei Bedarf individuelle Sanierungsempfehlungen", erläuterte Rinne.

"Gemeinsam mit Mathias Fritze haben wir die Entscheidung getroffen, dass dieses Gutachten für den Jenny-Marx-Kindergarten erstellt werden soll", sagte Hartmuth Raden. "Wir haben ja noch einige Maßnahmen an dem Gebäude der Tagesstätte vor. Und das Gutachten ist für uns eine sehr gute Arbeitsgrundlage, um zu sehen, ob und wo wir auch in Sachen Wärmedämmung tätig werden müssen", fügte der Bürgermeister hinzu.

Dass ebensolcher Handlungsbedarf besteht, bestätigte Ingrid Rinne. "Der Untersuchungsbericht zeigt auf, dass es im Jenny-Marx-Kindergarten insbesondere in den Fluren des Gebäudes Schwachstellen gibt", machte die Kommunalreferentin deutlich.