Krüden (hse). Am Montagvormittag kam für die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte Krüden keine Langeweile auf. Während die einen beim Musikunterricht der Musikschule Fröhlich musizierten, waren andere dabei, weitere Arbeiten zur Umgestaltung des Kita-Außengeländes zum Naturspielplatz durchzuführen.

Die Eltern der "Waldwichtel" waren bereits am Sonnabend bei einem Arbeitseinsatz aktiv geworden. Sie errichteten die "Grundmauern" für ein Lebendbauwerk aus starken Weidenästen - ein Iglu mit raffiniertem Tunnelbau. Am Montag waren die Kinder nun fleißig dabei, die bereits bewurzelten Weiden-Setzlinge für den Sichtschutz zu pflanzen. Wichtig war natürlich, dass die kleineren Triebe, die später nach der Begrünung den Sichtschutz ausmachen sollen, tief in den mit Dung und Mutterboden verbesserten Sandboden kamen. Dabei half ihnen Landschaftsarchitekt Norbert Krebber mit Rat und Tat. Krebber zeichnet für das Gesamtprojekt verantwortlich. Damit die Kinder später auch noch wissen, welchen der von ihnen persönlich in Pflege genommenen Triebe sie gepflanzt haben, hefteten die Erzieherinnen jeweils ein Schildchen mit dem jeweiligen Namen daran.

Apropos Sandboden: Natürlich wachsen Weiden zumeist auf nassen Böden ohne menschliches Zutun. Hier aber wollen die Kinder für genügend Feuchtigkeit sorgen. Ein vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Krüden-Vielbaum gesponserter Schlauch wird ihnen helfen, diese Aufgabe ohne große Mühen zu erledigen.