Osterburg. Spenden aus dem Erlös des Prämiensparens der Kreissparkasse Stendal (KSK) von 2010 übergab Steffen Seifert, KSK-Marktleiter in Osterburg, in dieser Woche an Vertreter von Sportverbänden der Region. Von jedem Los, das Prämiensparer zum Preis von fünf Euro kauften, wird ein Euro einem gemeinnützigen Zweck zugeführt. "Jedes Jahr wird ein bestimmter Bereich ausgewählt, zum Beispiel waren es schon Kirche, Seniorenarbeit und Jugendarbeit. Und in diesem Jahr haben wir uns für den Breitensport für Jung und Alt entschieden", sagte Steffen Seifert im Gespräch mit der Volksstimme.

Vereine des Breitensports hätten die Möglichkeit gehabt, bei der Kreissparkasse Anträge für die Förderung bestimmter Projekte zu stellen. Aus dem gesamten Landkreis seien mehr als 40 Anträge bei der Bank eingegangen und wären, so Seifert, auch berücksichtigt worden. "Insgesamt sind 21000 Euro verteilt worden, ermöglicht durch die Teilnahme der Kunden der Kreissparkasse Stendal an der Lotterie." Im Bereich des Osterburger Sparkassenmarktes kommen die Tennisspielvereinigung Osterburg 1905, der SV Eintracht 1919 Walsleben, die Handballsportgemeinschaft Osterburg, der Kegelsportclub Osterburg sowie der Reitsportverein Bretsch in den Genuss einer nicht näher genannten Summe.

Die Vertreter der Sportvereine, die die Dokumente über die Spenden von Seifert in Empfang nahmen, haben zum Teil ganz konkrete Vorstellungen, wie sie das Geld einsetzen. Michael Küssner vom Osterburger Tennisverein machte zum Beispiel deutlich: "Bei uns fließt es in den Nachwuchsbereich. Die Sechs- bis Elfjährigen beginnen den Tennissport auf dem Kleinfeld. Dafür braucht man spezielle Bälle, Netzanlagen und Linien. Mit dem Geld kann man schon ein Feld finanzieren. Im Verein haben wir derzeit rund 40 Kinder." Kerstin Vorlop von der Walslebener Eintracht berichtete: "Wir haben mit dem Kreisfußballverband Altmark-Ost Mädchenfußball aufgebaut und sind schon auf Landesebene im Spielbetrieb tätig, haben uns für die Meisterrunde qualifiziert und liegen dort auf Rang vier. Das Geld werden wir für Trainingsmaterialien und Turnierteilnahmen einsetzen." Bernd Drong vom Osterburger Kegelsportclub meinte: "Unser großes Problem ist die Nachwuchsgewinnung. Und so kommt dieses Geld der Jugendarbeit zugute."