Osterburg (nm). 20 Maschinisten aus verschiedenen Ortswehren der Einheitsgemeinde absolvierten am Wochenende ein Fahrsicherheitstraining. Die Übungen, die die Brandbekämpfer auf dem Gelände des ehemaligen Osterburger Kreis-Kraftverkehrs an der Stendaler Chaussee durchführten, standen unter der fachlichen Aufsicht von Olaf Büchner. Der hauptberuflich bei der Brand- und Katastrophenschutzschule Heyrothsberge arbeitende Ausbilder war bereits zum fünften Mal im Auftrag des Landesfeuerwehrverbandes vor Ort, um mit Maschinisten das sichere Fahren in Ausnahmesituationen zu üben.

"Dieses regelmäßige Training ist aus meiner Sicht unbedingt notwendig. Denn beim Steuern der Einsatzfahrzeuge sind sehr viele Besonderheiten zu beachten. Nach Alarmierungen und bei der Anfahrt zu Einsatzorten sitzen die Maschinisten unter einer besonderen Anspannung hinter dem Lenkrad", sagte Stadtwehrleiter Sven Engel. "Es ist erwiesen, dass das Unfallrisiko bei Einsatzfahrten mit Rettungsfahrzeugen deutlich höher ist als bei anderen motorisierten Verkehrsteilnehmern", fügte Sven Engel hinzu.

Bevor die 20 Maschinisten, die an der Schulung teilnahmen, am Sonnabend in ihre Fahrzeuge stiegen, wurden erst einmal die theoretischen Kenntnisse aufgefrischt. Anschließend arbeiteten die Kraftfahrer der Feuerwehren im Rahmen praktischer Übungen daran, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten beim Führen eines Fahrzeuges in einer Stresssituation zu verbessern. Die praktischen Übungseinheiten, unter anderem durchfuhren die Maschinisten mit ihren Fahrzeugen einen Parcours, wurden von Büchner kommentiert, dabei geizte der Ausbilder nicht mit Ratschlägen.

Aufmerksam betrachtet wurden die Übungen auch von Matthias Frank. Der städtische Ordnungsamtsleiter verschaffte sich auf diese Weise ein eigenes Bild vom fahrerischen Können und dem Training der Maschinisten.