Krumke (fsc). Es war die zehnte Auflage eines Osterfeuers, das der Dorfverein Krumke jetzt veranstaltet hatte. Zuvor hatten die Mitglieder auf der Feuerstelle auf der Festwiese im Park eine beachtliche Menge Gehölz aufgeschichtet, das "Brandmeister" Thomas Meinecke, von Anfang an für das Entfachen zuständig - "Nur einmal während dieser Zeit hatte ich damit Schwierigkeiten, weil es eine Woche lang geregnet hatte." -, mittels Gasbrenner punkt 19 Uhr entzündete.

"ImLaufe der Jahre sind wir bei der Vorbereitung des Osterfeuers - wie auch anderer Veranstaltungen - ein eingespieltes Team geworden", sagte Vereinschef Frank Ende. "Unsere ersten Osterfeuer fanden am Reitplatz statt; seit sieben Jahren haben wir sie hier auf dem Festplatz zu einer richtigen Tradition gemacht. Es ist ein schöner Platz, und das Wetter könnte heute nicht besser sein." Die Unterhaltungsmusik dazu machten viele Singvögel in den Bäumen ringsum. Dieter Schröder, "Hauptgrillmeister" im Verein, machte auf die Nachtigall aufmerksam: "Hört ihr sie schlagen? Das ist ebenso herrlich wie überhaupt das Fleckchen Erde hier." Dann widmete er sich wieder den Würsten auf dem Grill Marke Eigenbau.

Schnellfüllte sich der Platz mit Publikum, und ebenso schnell umlagerten die Besucher den Stand mit den lecker duftenden Würstchen, den Getränken und so weiter. Auch aus Osterburg, Zedau und anderen Orten der Umgebung waren sie gekommen, weil die Krumker Veranstaltungen immer Unterhaltung und Gemütlichkeit versprechen (und, wie wir hören, auch halten). Bekannte treffen sich um zu klönen - beim Feuerschein und einer Flasche Bier eine willkommene Gelegenheit, Neuigkeiten auszutauschen.

"Indiesem Jahr wird unser Verein zehn Jahre alt", verriet Frank Ende. "Das kleine Jubiläum ist uns Anlass, um am letzten Sonnabend im Mai gemeinsam mit den Krumkern ein Dorffest zu feiern, in Kooperation mit dem Kavaliershaus. Einmal in jedem Jahr machen wir Vereinsmitglieder eine Reise über ein Wochenende, diesmal ins Münsterland." Zum Tag der deutschen Einheit werde es wieder ein Herbstfeuer geben. Dass die Dorfgemeinschaft durch solche und andere Veranstaltungen weiter belebt wird, sei dem Verein sehr wichtig. "Was der Verein erwirtschaftet, kommt auch dem Verein zugute", machte Ende deutlich. "So soll am Rand der Festwiese ein Backhaus gebaut werden. Dafür ist ein Eigenanteil notwendig."