Zu einem kleinen Maifest am Grill lud die Idener Feuerwehr am Wochenende die Einwohner ein. Zuvor hatten die Brandbekämpfer traditionell den Maibaum auf dem Parkplatz nahe ihres Gerätehauses aufgestellt.

Iden. "Schön muss er sein", gibt Dirk Raschke, stellvertretender Leiter der Idener Wehr, die wichtigste Prämisse für den Baum vor, der seinen Platz auf dem Parkplatz an der Kindertagesstätte gefunden hat. Knapp acht Meter reckt sich die Birke diesmal gen Himmel, die die Kameraden am Sonnabend aus der Heide geholt und in die Dorfmitte "verpflanzt" haben. Eine Einfassung im Boden, die vor einigen Jahren angelegt wurde, erleichterte das Aufstellen. Mit hölzernen Keilen wurde die Birke letztlich fest in der Erde verankert.

"Das Aufstellen des Maibaumes am 30. April hat bei uns schon eine lange Tradition. Die war aber zu DDR-Zeiten eingeschlafen", berichtet Wehrleiter Arno Stanowski. Nach der politischen Wende ließ "Heini" Görs die Tradition wieder aufleben. Auf dem Platz, den heute die Verkehrsinsel nahe des Parkplatzes einnimmt, hatte er einen Baum aufgestellt, drei Bänke platziert und Bier angeboten.

1995 übernahm die Wehr das Aufstellen des Maibaums. So natürlich auch am vergangenen Wochenende. Geschmückt wurde die Birke mit einem Kranz, den - auch das ist inzwischen Tradition - die Idener Landfrauen gebunden hatten.

In Nachbarschaft des Baumes boten die Kameraden an ihrem Gerätehaus Gegrilltes und Getränke an. Dabei konnten die Besucher einen Blick in das Gerätehaus und in das Einsatzfahrzeug werfen, betrachten doch die Brandbekämpfer ihr kleines Maifest auch als einen Tag der offenen Tür.