Osterburg (nm). Am 1. Juni tritt für die Osterburger Lindensporthalle eine neue Nutzungsentgeltordnung in Kraft. Die neuen Regelungen in dem Papier, das der Stadtrat während seiner Sitzung am Donnerstag verabschiedete, wirken sich vor allem auf kommerzielle und kulturelle Veranstaltungen in der Halle aus. So übernimmt die Kommune zukünftig die Reinigung der Halle nach entsprechenden Veranstaltungen in die eigene Regie, die Kosten dafür werden den jeweiligen Mietern in Rechnung gestellt. Trotz dieser Mehrkosten brauchen Veranstalter aber nicht unbedingt davon auszugehen, zukünftig einen höheren Betrag an die Stadt zahlen zu müssen. Denn die Kommune reduzierte den Stundenpreis für die Nutzung. Statt wie bislang 40 Euro zahlen Mieter der Halle ab dem 1. Juni noch 25 Euro pro Stunde.

Auch die Vergabe der Halle ist in der Nutzungsentgeltordnung neu geregelt. Während Bürgermeister Hartmuth Raden darüber befinden kann, welche Sportvereine die Halle zu welchen Zeiten nutzen können, liegt die Entscheidung bei der Vergabe an kulturelle oder kommerzielle Veranstalter in den Händen des Osterburger Hauptausschusses.