Pollitz. Inzwischen sind das Winter-Hochwasser in der Aland- und Zehrengrabenregion und die damit verbundenen Mühen schon fast in Vergessenheit geraten. Allerdings war es am Freitag Zeit, den Helfern zu danken, die sich beim Hochwasserschutz engagiert hatten. Dazu hatten die Bürgermeister der Gemeinden Aland und Zehrtental, Hans-Joachim Hildebrandt und Uwe Seifert, nach Pollitz eingeladen. Rund 150 Frauen und Männer waren der Einladung in die Festscheune am Sportplatz gefolgt.

In seiner Rede würdigte Hildebrandt den Einsatz jedes Einzelnen, der sich - ob beim Sandsäckefüllen oder -verlegen, bei der Deichwache oder auf andere Weise - an der Bekämpfung des Hochwassers beteiligt hatte. Als Dank dafür und als bleibende Erinnerung hatte der Bürgermeister für alle ein kleines Geschenk parat: einen Flaschenöffner mit der Aufschrift "Hochwasser 2011".

Stellvertretend für die Helfer aus den Ortsteilen nahm jeweils ein Ortsvertreter einen mit den Öffnern gefüllten "Sandsack" entgegen. Hildebrandt bedankte sich im Namen der Bürger beider Gemeinden auch bei Verbandsgemeindebürgermeister Reinhard Schwarz, seinem "Zehrentaler" Amtskollegen Uwe Seifert, Flussbereichsleiter Hans-Jörg Steingraf vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft, Horst Sandmann vom Ordnungsamt der Verbandsgemeinde sowie dem Landkreis Stendal für die organisatorischen Leistungen. Einige von ihnen erhielten Bilder mit Motiven aus der Region, bereitgestellt von der Krüdener Hobbymalergruppe.

Nach dem offiziellen Teil gab es dank einiger Sponsoren mehrere Fässer Freibier und gebackenes Schwein. So verbrachten die Gäste noch einige gemütliche und gesellige Stunden und ließen so manchen Hochwassereinsatz noch einmal Revue passieren.

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