Osterburg/Iden (rf). Zweimal im Jahr findet ein Trainer-Lehrgang für die C-Lizenz Leistungsfußball in der Landessportschule Osterburg statt. Das erste Seminar ging in der ersten Maihälfte mit 23 Teilnehmern aus Sachsen-Anhalt (die Altmark war unter anderem mit Sandau, Bismark, Walsleben und Iden vertreten) und aus dem Raum Bielefeld unter der Leitung von Steffen Rau, Verbandssport- und Fußballlehrer, über die Bühne.

Die Seminaristen sind in allen Bereichen tätig: Als Kinder- und Jugendtrainer, als Trainer von Damen- oder Herrenmannschaften war alles vertreten. Ihnen wurden in den zwei Wochen die Grundlagen in Trainingsplanung, -methodik und Taktik vermittelt. Während in der ersten Woche das theoretische und praktische Vermitteln der Lerninhalte auf dem Plan stand, war der Fokus in der zweiten Woche auf die verschiedenen Prüfungen gerichtet. Neben einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung mussten die Absolventen auch eine Trainings-Lehrprobe demonstrieren und einen freien Vortrag halten. Zudem wurde die Spielfähigkeit der Teilnehmer beurteilt. Die Bewertung oblag einer Kommission, zu der neben Rau auch Sören Osterland (Trainer der U17 des FC Magdeburg), Steffen Scheler (Leiter des Landesleistungszentrum Fußball weiblich) und Jürgen Fuß (Stützpunkttrainer und Talentscout beim FC Bayern München) gehörten.

Für die Lehrproben stellten sich sowohl die C-Jugend von TuS Schwarz-Weiß Bismark sowie die B-Junioren vom Osterburger FC zur Verfügung. Dafür möchten sich die Absolventen herzlich bedanken. Unter ihnen übrigens auch der Rohrbecker Unternehmer Helmut Sasse, der es beim SV "Altmark" Iden mit der Sektion Rohrbeck vor allem mit Nachwuchs zu tun bekommt und für den Fußball sowie das Motivieren seiner Schützlinge eine echte Leidenschaft ist.

Der Chef des Fruchtweinhofes "Alles in Gärung" wird auch nicht müde, die idealen Bedingungen und die gute Betreuung an der Landessportschule von der Ausstattung der Zimmer über die Verpflegung bis zu den Sportanlagen, die in einer eigenen Schwimmhalle gipfeln, zu loben. Das, aber auch der Teamgeist, der im Fußball nötig ist, sorgten dafür, dass der Rohrbecker für die zwei Lehrgangswochen richtig Quartier auf dem Fuchsbau bezog, obwohl er ohne weiteres jeden Abend auch nach Hause hätte fahren können.