Werben (rf). Die Mittel für die Städtebauförderung werden knapper. Auch Werben muss sich auf ein Auslaufen des Programmes und damit auf eine deutliche Kürzung der Zuschüsse einrichten. Das machte Bürgermeister Dr. Volkmar Haase nach einem Besuch aus Magdeburg den Mitgliedern des Stadtrates am Dienstag deutlich. Die Verantwortlichen der Landesregierung interessierten sich dem Stadtoberhaupt zufolge für das bislang Erreichte, aber auch für das, was die Kommune noch auf der Agenda hat.

Während die Fabianstraße bereits in Arbeit ist, gilt auch der Kirchenvorplatz als gesetzt. Ganz oben auf der kommunalen Prioritätenliste steht nicht nur für den Bürgermeister die Sanierung der Grundschule, die sich zwar nicht im Sanierungsgebiet befindet, aber als Einzeldenkmal eine bevorzugte Stellung genießen dürfte. An großen Projekten folgen die Hinterstraße (am Rathaus) und der Rathausvorplatz. Letzterer ist zwar baulich gesehen noch nicht im schlechtesten Zustand, würde das sanierte Stadtbild aber doch gut abrunden. Ein entsprechendes Projekt liegt bereits seit Jahren in den Schubladen der Gemeinde.