Die Kossebauer Brandbekämpfer haben am Sonnabend ihr neues Gerätehaus eingeweiht. Ein Gebäude, an dessen Entstehung die Kameraden selbst den größten Anteil haben, verwiesen unter anderem Wehrleiter Detlef Estedt und Bürgermeister Bernd Prange darauf, dass das Gros der Bauarbeiten von den Brandbekämpfern in Eigenregie ausgeführt wurde.

Kossebau. Seit der Grundsteinlegung im Jahr 2008 investierten die Mitglieder der Feuerwehr insgesamt rund 3000 Arbeitsstunden, um in Nachbarschaft zum Dorfgemeinschaftshaus ein neues Gerätehaus zu errichten. Verbandsgemeinde-Bürgermeister Reinhard Schwarz zollte den Brandbekämpfern am Sonnabend dafür seinen Respekt. Die Kossebauer Wehr, die aktuell 40 aktive Brandbekämpfer, neun Personen in der Alters- und Ehrenabteilung sowie elf Mädchen und Jungen im Nachwuchsbereich aufweist, sei eine Stütze innerhalb der Feuerwehr-Struktur der Verbandsgemeinde, betonte er. Schwarz erinnerte aber auch an die Unterstützung, die die Wehr vom ehemaligen Kossebauer Rat und dem damaligen Bürgermeisters Gert Reckling erhielt. "Sie haben die Weichen für das Vorhaben gestellt", bekräftigte er

Klar, dass neben Schwarz, dem Kreisbrandmeister Dieter Bolle und dem amtierenden Bürgermeister Bernd Prange auch Gert Reckling das Wort ergriff, um den Brandbekämpfern zu gratulieren. Den Glückwünschen schloss sich Matthias Kruppke an. Der Kossebauer Pfarrer bedankte sich zudem für die sehr gute Zusammenarbeit, die es stets mit der Wehr gegeben habe. Was aus dem auf Kirchengrund stehenden bisherigen Gerätehaus wird, vermochte Matthias Kruppke noch nicht zu beantworten. "Ich würde mich aber über Ideen aus der Bevölkerung freuen", stellte er klar.

Wehrleiter Detlef Estedt, der älteste Kamerad Günter Krüger und das Jugendwehr-Mitglied Patricia Steinke enthüllten anschließend gemeinsam einen Stein, der zuletzt am Gebäude gesetzt worden war. Und dessen Inschrift sowohl auf den Hausherren als auch auf das Entstehungsjahr der Wehr und ihres neuen Gerätehauses hinweist.

Anschließend startete ein kleines Fest, das bis in den Abend andauerte und unter anderem mit leckeren, von Kossebauerinnen gebackenen Kuchen, einem von der Agrargenossenschaft Lückstedt spendierten Schwein am Spieß und unterhaltsamer Musik von den Stendaler Rolandmusikanten aufwartete.

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