Von Astrid Mathis

Goldbeck. Die neuen Majestäten des Kleinkaliberschützenvereins Goldbeck stehen seit Sonntag fest. Alle 36 Vereinsmitglieder waren dazu eingeladen, den Schützenkönig zu ermitteln. Doch der Name wird noch nicht preisgegeben, das Geheimnis wird der Öffentlichkeit am 4. Juni während des Schützenfestes offenbart.

Vereinschef Friedrich Nehls ging beim Königsschießen als erster Teilnehmer an den Start und gab drei Schuss auf 50 Meter Entfernung mit dem Kleinkalibergewehr ab. "Alle haben dieselben Bedingungen - offene Visierung, Kimme und Korn", erklärte Sportleiter Harald Knappe. "Ich bin zufrieden", so Bernd Blume, der amtierende Schützenkönig nach seinem Durchgang. "Er kann ja wieder Schützenkönig werden - wenn er trifft", schob Harald Knappe ein. Gemeinsam mit dem amtierenden Prinz Bernd Meusel galt es für Blume, die Scheiben auszuwerten.

Am kommenden Freitag wird die neue Majestät die Vereinsmitglieder ab 19.30 Uhr beim Königsbankett bewirten. Und tags darauf ab 10 Uhr wird in Vorbereitung auf das Schützenfest das Gelände auf Vordermann gebracht, damit am 4. und 5. Juni in schönem Ambiente gefeiert werden kann.

"Ich werde keine Majestät", merkte Horst-Günter Vorlop aus Petersmark an, der ebenfalls das Kleinkalibergewehr anlegte. Er ist seit drei Jahren Mitglied im Verein und abgesehen von seiner Treffsicherheit begründete er seine Theorie wie folgt: "Mein Budget für Feiern ist vorläufig aufgebraucht." Warten wir\'s ab. Die Proklamation während des Schützenfestes wird das Ergebnis des Königsschießens öffentlich machen.

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