Flessau. Gemeinhin ist Mathematik als nüchternes und sachliches Unterrichtsfach mit wenig Spaßfaktor bekannt. Das zu ändern und interessanteren Unterricht zu gestalten, darum bemüht sich "Sinus". Das Projekt, das in elf europäischen Ländern stattfindet und sowohl von der EU als auch vom Land Sachsen-Anhalt gefördert wird, wird auch an der Grundschule Flessau praktiziert. Betreut wird die Grundschule dabei vom Leibnitz-Institut. Zum gesamten Projekt gehören Lehrerfortbildungen und neue Lehrmaterialien für einen interessanten Mathematikunterricht.

Schulleiter Olaf Jaensch sagte: "Wir wollen versuchen, den Kindern die Beziehungen zwischen Zahlen und Naturwissenschaften zu erklären und näherzubringen." Am Dienstag fand deshalb der Unterricht mit den zwei Klassen der Stufe vier im Speiseraum statt. 39 Schülerinnen und Schüler lernten "Zaubern mit Zahlen".

Neben Zaubertricks wurden in Gruppen- und Partnerarbeit Aufgaben gelöst, die die Zusammenhänge zwischen Zahlen und Ziffern deutlich machen. Olaf Jaensch machte deutlich, dass es wichtig sei zu erläutern, wo man die Mathematik im Alltag gebrauchen könne, egal ob in alltäglichen Beispielen oder in der Natur.