Meseberg (nm). Der Bau der Meseberger Mühle ist im vergangenen Jahr weiter vorangeschritten. Darüber informierten jetzt Silvia Tschiene und Bernhard Sasse vom Meseberger Heimat- und Windmühlenverein. Äußerlich seien die Fortschritte durch die Überdachung des Sackaufzuges und die lange Treppe, die zum Mehlboden führt, sichtbar. Aber auch im Inneren gebe es deutliche Fortschritte. Dort wurden das Kammrad und die Königswelle mit Bremse, Bütte und Trichter montiert.

In diesem Jahr können die Arbeiten an der Mühle eine Fortsetzung erfahren. "Denn in der vergangenen Woche ist der Zuwendungsbescheid vom Amt für Landwirtschaft erteilt worden", berichteten Sasse und Tschiene. "Ein besonderer Dank geht in diesem Zusammenhang an die Sparkasse Stendal, die schnell und unbürokratisch die dringend benötigten Kofinanzierungsmittel bereitstellte", fügten sie hinzu.

Neugierige können den Himmelfahrtstag in der kommenden Woche nutzen, um sich mit eigenen Augen vom Fortschritt an der Mühle zu überzeugen. Dann soll es nach Angaben des Vereins auf dem Gelände der Meseberger Bockwindmühle wieder eine Radler-Rast geben. "Viele fleißige Helfer haben an einem gemeinsamen Arbeitseinsatz teilgenommen und mitgeholfen, das Areal in einen empfangsfreundlichen Zustand zu versetzen", machten Silvia Tschiene und Bernhard Sasse deutlich.

Das Mühlencafè hat am Himmelfahrtstag (Donnerstag, 2. Juni) ab 10 Uhr geöffnet. Es bietet Reisenden zur Stärkung unter anderem Mühlenkuchen, aber auch deftige Getränke an.

"Der längste Bierbaum der Altmark kann bestaunt werden. Doch wer in seinem Schatten Ruhe findet, hat eindeutig zu viel getrunken", merkte Bernhard Sasse schmunzelnd an. Und weiter: "Neben allem Bewährten gibt es in diesem Jahr etwas Besonderes: Von einem hiesigen Liegeradverleih werden Liegedreiräder zur Verfügung gestellt, die Interessierte für eine Tour buchen können. Voranmeldungen sind unter Telefon 0172/3252559 möglich."