Sieben gelbe Bojen kennzeichnen seit gestern den Schwimmerbereich im Arendseer Strandbad. Sie liegen in gut 50 Meter Entfernung von der Seetribüne und werden von schweren Betongewichten als Anker an ihren Plätzen gehalten. Das Wasser hat dort Tiefen zwischen 15 und 21 Metern. Am Wochenende trainieren die Drachenbootteams dort für das Rennen Anfang September.

Arendsee. Trotz starkem Wind und Wellengang bugsierte Arendsees Schwimmmeister Heiko Kruck gestern die sieben gelben Bojen mit dem Motorboot zu ihren Plätzen. Wegen ihrer Größe und des Gewichts der Betonanker von jeweils 100 Kilogramm, mit Stahlketten miteinander verbunden, waren sieben Fahrten nötig. Denn nur jeweils eine Boje und ihr Anker hatten Platz im Rettungsboot. Beim Vorbereiten und Beladen halfen Petra Vogt und Karl-Heinz Drewes.

Nun liegen die Bojen an ihren Standorten zirka 50 Meter von der Seetribüne entfernt. Dort ist das Wasser zwischen 15 und 21 Meter tief. "Die Schwimmer dürfen nur bis zur Bojenkennzeichnung schwimmen", erklärte Heiko Kruck. Das sei aus Sicherheitsgründen so geregelt. Denn er sei dafür verantwortlich, dass in dem abgeteilten Bereich kein Badeunfall passiere.

An den Bojen seien auch Haltegriffe installiert, an denen die Schwimmer sich festhalten und ausruhen können.

In Krucks Verantwortungsbereich liege natürlich auch der Nichtschwimmerbereich vor der Tribüne. Bis dahin reiche das flache Wasser. An der Tribüne selbst sei das Wasser knapp einen Meter tief.

Hier treffen sich ab Juni die Drittklässler der Arendseer Grundschule zum Schwimmlager. Der Start zum Arendsee-Schwimmen am 16. Juli erfolgt an der Tribüne. Auch beim 3. Schülertriathlon ist das Strandbad Mittelpunkt.

Ab morgen treffen sich hier elf Mannschaften (siehe Infokasten) mit jeweils 16 Paddlern zum ersten Training für das 2. Drachenbootrennen Anfang September. Ab 10 Uhr steigen sie in die vom Gartower Verein zur Verfügung gestellten Boote und üben für den großen Wettkampf. Für den haben sich insgesamt 30 Teams angemeldet.