Osterburg (rf). Schon als der gut 5,5 Kilometer lange Radweg von Osterburg nach Seehausen eingeweiht wurde, trug sich Osterburgs Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose mit dem Gedanken an einen Rastplatz. Gestern konnte er an der Abfahrt Polkern Vollzug melden und mit Mitstreitern auf das Projekt, das die Stadt keinen Cent kostete, anstoßen.

Der Erfolg hat erstaunlich viele Väter. Gose dankte der Osterburger Bauamtsleiterin für die Verhandlungsführung, seinem Stellvertreter für dessen Unterstützung, dem Landeigentümer für die Nutzungserlaubnis, der Firma Walsdorff für den ebenen Unterbau, der Umwelt- und Landschaftssanierung Beetzendorf für das Zimmern der Hütte, Ost-Bau für den Transport der Konstruktion, den Stadtwerken für den Papierkorb, den der Landesbetrieb Bau als Träger von B 189 und Radweg künftig auch entleeren will.

Dass der Rastplatz schon angenommen wird, bewies gestern eine Handvoll Reisender. Dass es sich um Auto- und nicht um Radfahrer handelte, störte allerdings niemanden.